ANPFIFF Bezirksliga

VfL Visselhövede: Kleiner Kader, große Qualität

Der VfL Visselhövede ist bereit für die Saison in der Bezirksliga. Der Kader steht, die Spieler können’s kaum erwarten.
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Der VfL Visselhövede ist bereit für die Saison in der Bezirksliga. Der Kader steht, die Spieler können’s kaum erwarten.

Visselhövede – Neue Saison, alte Sorgen: Obwohl der VfL Visselhövede in der Sommerpause mit Luca Griech, Finn Vollmer, Eike Beneke, Björn Penzhorn, Jonas Teifel, Thies Lünzmann und Mirko Peter sieben Neuzugänge verpflichtet hat, ist der Kader des Neu-Bezirksligisten eher klein. „Die eine oder andere Verstärkung hätte ich mir schon noch gewünscht, mal sehen“, merkt auch Thomas Heidler an. Dabei hatte der Coach mit seinem Team in der abgebrochenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es keinen 30-Mann-Kader braucht, um ordentlich erfolgreich zu sein – zumindest nicht auf Kreisebene. Dass das in der Bezirksliga schon wieder ganz anders aussehen kann, ist Heidler bewusst. „Es wird auf jeden Fall eine Herausforderung für uns. Die Mannschaften dort sind um einiges abgezockter, das müssen wir erst noch lernen“, vermutet der Trainer.

Cheeeeese: Die Neuzugänge Luca Griech, Finn Vollmer, Eike Beneke, Björn Penzhorn, Jonas Teifel und Mirko Peter (von links) haben Bock auf die Saison. Auf dem

Immerhin: Der Großteil seiner Spieler hat bereits Erfahrung in höheren Klassen gesammelt. Seien es Ole Bruns sowie Mirko und Patrick Peter, die mit dem TSV Otterberg in der Oberliga gekickt haben, oder Oliver Dittmer, der in der Landesliga mit dem Rotenburger SV und dem TV Jahn Schneverdingen gespielt hat. An höherklassiger Erfahrung mangelt es im „Vissel“-Kader also überhaupt nicht.

Stenogramm

VfL Visselhövede

Zug��nge: Finn Vollmer (MTV Jeddingen), Thies Lünzmann, Eike Beneke (beide MTV Soltau), Luca Griech (TuS Bothel), Mirko Peter (TV Hassendorf), Jonas Teifel (SV RW Scheeßel), Björn Penzhorn (SV Schwitschen).

Abgänge: Kevin van Detten (SG Unterstedt), Robert Posilek (FC Verden 04), Adam Posilek und Drilon Demaku (beide Karriereende), Dogan Örper (Rotenburger SV II).

Kader: Tor: Michel Brückner, Max Kregel - Abwehr: Oliver Dittmer, Jan-Hendrik Warncke, Michael Lohmann, Thies Lünzmann, Luca Griech, Björn Penzhorn, Eike Beneke - Mittelfeld: Jonas Teifel, Jannes Bade, Mirko Peter, Patrick Peter, Ole Bruns, Kai Jager, Ogur Beslenmis - Angriff: Finn Vollmer, Yunes Parvizi, Endrit Hasanaj, Marcel Fischer.

Trainer: Thomas Heidler.

Co-Trainer: Elias Jockusch, Tobias Laatsch.

Favoriten: TuSG Ritterhude, FC Hambergen.

Saisonziel: Klassenerhalt.

Dennoch wiegt der Abschied von Robert Posilek (FC Verden 04), Drilon Demaku (Karriereende) und Kevin van Detten (SG Unterstedt) schwer – „die Jungs waren bei uns halt absolut gesetzte Stammspieler“, kommentiert Heidler und begründet damit auch die durchwachsenen Auftritte in den Testspielen: „Wir haben einige Leistungsträger verloren, dafür aber auch viele neue Spieler bekommen. Das muss sich erst noch einspielen.“ Für den Trainer ist es kein Geheimnis, dass es dauert, bis sich die Mannschaft formt. Daher ist sein Saisonziel, die neue Klasse zu halten. „Das ist in meinen Augen sehr realistisch“, betont Heidler.

Die Hoffnung, dass es mit dem kleinen Kader funktioniert, ist da – obwohl bekanntlich einige Spieler im Team als sehr anfällig für Verletzungen gelten. „Egal, wie es kommt: Wir müssen es so oder so als Mannschaft wieder auffangen“, fordert Heidler. Der Coach ist froh, dass er zum Beispiel mit Michael Lohmann und Jan-Hendrik Warncke zwei Spieler hat, die flexibel eingesetzt werden können. „Das entspannt die Lage für uns“, meint er, lacht und beendet damit die mögliche Diskussion um den kleinen Kader.

Schlag auf Schlag mit Oliver Dittmer

Wer ist ...
... der schnellste Spieler im Team?
Definitiv Patrick Peter. Manchmal ist er sogar zu schnell für seinen eigenen Körper.
... der Spieler mit dem härtesten Schuss?
Ich denke, es ist Jannes Bade. Wobei auch ich keine schlechten Karten habe.
... der Gute-Laune-Beauftragte?
Marcel Fischer. Er hat in der Vorbereitung lange gefehlt und ist jetzt endlich wieder da.
... der Spieler mit dem außergewöhnlichsten Spitznamen? Woher kommt er?
Oft verteilen wir situationsbedingt Spitznamen, die aber nichts für die Öffenlichkeit sind. Jan-Hendrik „Henne“ Warncke – als Chef von Wittorf – nennen wir Bürgermeister. Kai Jager, als Ältester im Team, ist ab sofort aber wieder der Opa.
... der Spieler, der vor und nach der Partie am längsten in der Kabine braucht?
Max Kregel, weil er generell eher so der gemütlichere Typ ist.
... der Kabinen-DJ?
Marcel Fischer. Unser Kabinen-Kracher in der vergangenen Saison war „Heute fährt die 18 bis nach Istanbul“. Das ist unser Aufstiegssong.
... der Spieler, der das skurrilste Idol hat?
Unser Keeper Michel Brückner hat in der Tuning-Szene bestimmt irgendein Idol.
... der Spieler mit dem ausgefallensten Modegeschmack?
Jannes Bade legt großen Wert auf sein Aussehen, ausgefallen ist es aber nicht.
... der Spieler, der am meisten Karten sammelt?
Da könnte ich ein Wörtchen mitreden ... Ansonsten hat Kai Jager keine schlechten Karten.
... am aktivsten in den Sozialen Medien?
Michel Brückner ist Social-Media-Profi. Er hat sogar eine Seite auf Facebook für sein neues Auto – nennt sich „Mitchis Stinger gt“.
... der Spieler, der das wichtigste Amt im Team übernimmt?
Tatsächlich der Kassenwart. Mit Mirko und Patrick Peter im Team brauchen wir natürlich keinen Shampoo-Wart oder sowas in der Art.
... der Beständigste am Tresen?
Puh, schwere Frage ... Ich denke, das entscheidet sich zwischen Max Kregel und Marcel Fischer.

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