Kleine Schwäche im letzten Viertel bringt Hurricanes um Sieg gegen Saarlouis

Ein 75:81, das Mut macht

+
„Synchronbasketball“: Kierra Mallard (vorne) und Saarlouis’ Amanda Dowe erwarten den Ball mit offenen Armen.

Scheeßel - Da war kein großer Unterschied zu erkennen – und eben das dürfte den Bundesliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes Hoffnung für die Play-offs machen. Erst ein 9:0-Run des Tabellenzweiten TV Saarlouis Mitte des letzten Viertels brachte die Gäste von Coach Tomas Holesovsky in der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen auf die Verliererstraße. Am Ende unterlag der Tabellensiebte mit 75:81 (31:34). Die Revanche ist am 27. März möglich, dann treffen beide Teams im Play-off-Viertelfinale erneut aufeinander.

„Das, was geplant war, hat geklappt. Ich hoffe, die Mädels haben gesehen, dass wir gegen den Zweiten der Bundesliga mithalten können“, ist Hurricanes-Coach Tomas Holesovsky trotz der Niederlage zuversichtlich. Saulius Vadopalas, der litauische Cheftrainer der Saarlouis Royals, atmete hinterher tief durch: „Das war ein hartes Stück Arbeit gegen Rotenburg. In drei Wochen müssen wir eine andere Leistung an den Tag legen“, weiß er, dass sein Team die Hurricanes nicht unterschätzen darf.

Am Samstag legten die Gastgeber in der auch für sie ungewohnten Ausweichhalle im benachbarten Völklingen (ihre eigene Spielstätte war wegen einer Messe belegt) einen Fehlstart hin. Laura Rahn, Saarlouis’ Ex-Kapitänin, markierte die 8:0-Führung der Hurricanes (3.). Insbesondere Centerin Kierra Mallard dominierte im ersten Viertel und kam dort auf 13 ihrer insgesamt 25 Punkte. Die Gäste mussten den Favoriten zwar zwischenzeitlich auch vorbeiziehen lassen, erlaubten sich bis zur Pause (31:34) aber nur ein einziges Foul. Ebenfalls ungewöhnlich: Erst in der 24. Minute gab es die ersten Freiwürfe der Partie – die Lettin Sabine Niedola verwandelte zum 43:37 für Saarlouis und baute die Führung kurz danach auf 49:40 aus (27.).

Per Dreier-Doppelschlag in der letzten Minute des dritten Durchgangs brachte Angela Rodriguez die Hurricanes aber wieder nach vorne – 58:56. Maggie Skuballa sorgte für die letzte Führung (62:59/32.), den folgenden 9:0-Run der Royals bis zur 35. Minute vermochte die achtköpfige Crew von Holesovsky nicht mehr wettzumachen. „Da haben wir ein bisschen zu früh geworfen und die Konzentration nicht gehalten. Aber insgesamt haben wir in der Offense ziemlich gut gespielt. Und unsere Taktik, verschiedene Verteidigungsformen auszuprobieren, hat auch ganz gut geklappt“, resümierte Holesovsky.

maf

Mehr zum Thema:

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

TuS Sulingen steigt in die Fußball-Oberliga auf

TuS Sulingen steigt in die Fußball-Oberliga auf

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

Piazzetta 2017 - Kunst bei bestem Sommerwetter

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

„Stelle di Notte“ an der Bassumer Freudenburg

Meistgelesene Artikel

1:0 im Festival der Fehlschüsse

1:0 im Festival der Fehlschüsse

Sottrums Timo Löber übers Saisonfinale, das Fernduell und Scheeßels Titelprämie

Sottrums Timo Löber übers Saisonfinale, das Fernduell und Scheeßels Titelprämie

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

Westerholz atmet nach 2:1 gegen Karlshöfen auf

Westerholz atmet nach 2:1 gegen Karlshöfen auf

Kommentare