Heidler-Team siegt trotz 1:2-Rückstand noch mit 4:2 / Demaku schraubt Torekonto weiter nach oben

Klees Heber reizt Visselhövede

Jannes Bade (l.) lässt den Scheeßeler Offensivspieler Yunes Parvizi nicht an den Ball kommen. Trotz zwischenzeitlicher Schwierigkeiten war es auch Bades VfL Visselhövede, der am Ende triumphiert und sich in der Spitzengruppe festsetzte. - Foto: Goldstein

Scheeßel - Von Felix Meyer. „Es war vielleicht nicht das schönste Fußballspiel“, musste auch Thomas Heidler zugeben. Doch immerhin durfte sich der Trainer des VfL Visselhövede zumindest über das Ergebnis freuen, denn seine Mannschaft siegte im Derby beim SV Rot-Weiß Scheeßel trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands mit 4:2 (1:1). Damit gelang dem Tabellendritten in der Fußball-Kreisliga der dritte Sieg in Folge.

Bereits wenigen Sekunden nach Anpfiff ging die Heidler-Elf in Führung, als Ogur Beslenmis eine Flanke von Kai Jager per Kopf verwertete. Das gefiel Scheeßels Trainer Norman Wendland natürlich überhaupt nicht: „So einem frühen Gegentreffer läufst du dann einfach hinterher.“

Doch die Gäste verpassten es, am Drücker zu bleiben und ermöglichten es, dem Abstiegskandidaten, zurück in die Begegnung zu finden. Der Scheeßeler Angreifer Jan-Phillip Loos glich in der 27. Minute aus, nachdem er zentral vor dem Tor von der Visselhöveder Defensive zu viel Zeit bekommen hatte, um abzuschließen. Kurz vor der Halbzeit hätte „Vissel“ die Führung beinahe wiederhergestellt, doch der Abschluss von Offensivmann Drilon Demaku zischte nur hauchzart am Tor vorbei (44.). „Wir haben in der ersten Halbzeit die Tore nicht gemacht“, monierte Heidler daher auch die Chancenverwertung seiner Mannschaft.

Im zweiten Durchgang kamen diesmal die Hausherren besser aus den Startlöchern. Florian Klee reagierte geistesgegenwärtig, als er mit einem langen Ball geschickt wurde und überlupfte Gäste-Keeper Michel Brückner zum 2:1 (54.). Doch auch Demaku hatte jetzt ordentlich Zielwasser getrunken. Nur eine Minute später hatte der beste Torjäger der Gäste postwendend die Antwort parat und egalisierte – für Scheeßel ganz offenbar eine eiskalte Dusche. Nun kippte die Partie zugunsten des Tabellendritten. In der 67. Minute legten die Heidestädter durch Routinier Merwan-Nizar Sabouneh zum 3:2 nach. Scheeßel riskierte bis zum Ende noch einmal alles, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden – im Gegenteil: Mit der letzten nennenswerten Aktion der Begegnung kassierte die Wendland-Elf sogar noch einen Gegentreffer. Demaku sorgte mit seinem 13. Saisontreffer für die Entscheidung (90.).

Scheeßel steckt nach der vierten Niederlage in Folge weiter tief im Tabellenkeller fest. Übungsleiter Wendland versucht den Glauben an die Wende dennoch nicht zu verlieren: „Wir waren eigentlich auf Augenhöhe und kriegen dann unglückliche Gegentore. So ist es leider, wenn du unten drin stehst. Jetzt müssen wir uns das Glück wieder erarbeiten.“

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