Wiedereinstieg und Saisonziele

Wilhelm Nowakowski: „Klar, dass ich in die Erste möchte“

Bothels Wilhelm Nowakowski (l.) im Duell mit Brian Müller.
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Bothels Wilhelm Nowakowski (l.) zeigt, wo es lang – hier im Duell mit Anderlingens Brian Müller.

Wilhelm Nowakowski spricht im Interview unter anderem über genau die vergangenen Spielen und seine Saisonziele.

Bothel – Wenn der Fußball-Kreisligist TuS Bothel am Sonntag (15 Uhr) das zweite Heimspiel der noch jungen Saison 2021/2022 gegen den Bremervörder SC bestreitet, wird auch Linksverteidiger Wilhelm „Willi“ Nowakowski wieder dabei sein. Nach einem zweijährigen berufsbedingten „Ausflug“ in die Heide-Wendland-Liga ist der erfahrene Kicker nun zurück im Team von Trainer Dennis Schlifelner und lief bislang sowohl in der zweiten Kreispokal-Runde, als auch in den zwei Kreisliga-Partien über die volle Distanz auf. Im Interview spricht er unter anderem über genau diese Spiele.

Herr Nowakowski, bislang steht für Sie und den TuS Bothel nur ein Punkt aus zwei Spielen zu Buche. Wie würden Sie den Start in die Saison bewerten?

Natürlich ist das nicht der beste Start. Gegen den SV Anderlingen wussten wir, dass das eine sehr starke Mannschaft ist, wo wir mit Kampf dann irgendwie auch einen Punkt holen können. Aber ein 0:3 kann da eben auch schon mal passieren. Im Spiel gegen Gnarrenburg wäre auf jeden Fall sehr viel mehr drin gewesen. Da waren wir alle sehr enttäuscht über das Ergebnis.

Was ist denn gegen Gnarrenburg falsch gelaufen?

Wir haben zumindest auch gemerkt, dass wir hinten heraus im Spiel konditionell abfallen, viele Fehler machen und nicht mehr unserem Spiel nachgehen. Das wollen wir natürlich verbessern. Jetzt unter der Woche gegen Bülstedt im Pokal ging das schon deutlich besser. Da haben wir sehr viel mehr Moral gezeigt, mehr Einsatz. Zum Ende hin wurde es zwar auch da wieder etwas knapp, aber gerade zum Beginn der zweiten Halbzeit haben wir deutlich besser agiert. Das wird dann auch die Marschroute gegen die kommenden Gegner.

Für Sie persönlich ist es in dieser Saison ja der Wiedereinstieg in die erste Herren in Bothel. Wie kam es dazu?

Genau. Ich hatte arbeitstechnisch (Nowakowski arbeitet als Fachinformatiker bei Securepoint in Lüneburg, Anm. d. Redaktion) in den letzten Jahren in der Zweiten und Dritten ausgeholfen, weil ich einfach nicht mehr genug Zeit hatte, zum Training zu kommen. Bin dann aber auch beruflich bedingt vom Verein weggegangen und habe woanders gespielt. Jetzt bin ich wieder hier beziehungsweise kann das beruflich besser einplanen und zum Training gehen. Da war es für mich dann aber auch klar, dass ich in die erste Mannschaft möchte, um da wieder anzugreifen.

Sie sprachen von einem anderen Verein. Wo haben Sie denn gespielt?

Ich war in Lüneburg und dort auch in der Kreisliga – also genauer in der Heide-Wendland-Liga – bei dem TuS Reppenstedt. Ich bin im Winter reingekommen und im Winter auch wieder raus. Insgesamt habe ich da also zwei Saisons gespielt.

Was haben Sie sich jetzt nach dem Wiedereinstieg in Bothel persönlich, aber auch als Mannschaft für die Saison vorgenommen?

Dass wir in der Liga auf jeden Fall einen guten Platz erreichen. Und für mich persönlich, dass ich gerade da weitermache, wo ich beim alten Verein aufgehört habe. Da lief es meiner Meinung nach sehr gut (der TuS Reppenstedt stand vor dem Abbruch der Saison 2020/2021 nach acht Spieltagen mit 17 Punkten auf Platz drei der Kreisliga-Tabelle, Anm. d. Redaktion). Ein zweiter Punkt ist der, dass ich meine Erfahrung und mein Können mit hier nach Bothel bringe und es an die jungen Mitspieler weitergebe.

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