Bangen um Max Friesen

Kirmeier stößt fest zum RSV-Kader

RSV-Neuzugang Louis Kirmeier (vorne) im Zweikampf mit Luca Althausen.
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Sie kennen sich schon etwas länger: RSV-Neuzugang Louis Kirmeier (vorne) spielte zusammen mit Luca Althausen eine Saison für die U 19 des TSV Havelse.

Aktuell haben viele Vereine mit Personalmangel zu kämpfen - so auch der RSV. Für etwas Entlastung sorgt deshalb die feste Verpflichtung von Louis Kirmeier.

Rotenburg – Die Entscheidung ist gefallen! Seit Beginn der Vorbereitung gehörte Louis Kirmeier zum Trainingskader des Rotenburger SV – ab sofort darf sich der 20-jährige zentrale Mittelfeldspieler auch als vollwertiges Mitglied des Fußball-Oberligisten fühlen. „Wir nehmen ihn mit, er ist jetzt fest dabei“, erklärte Coach Tim Ebersbach am Wochenende.

Kirmeier wechselt vom Bezirksligisten MTV Soltau an die Wümme. Dennoch gibt es kurz vor Saisonstart auch Nackenschläge zu verkraften: Max Friesen droht nach einer 0:1 (0:1)-Testspielniederlage beim aufgerüsteten Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst eine längere Auszeit – Verdacht auf Fußbruch.

Die Vorbereitung auf die neue Saison, die bereits am Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel im Niedersachsenpokal gegen den Ligarivalen TB Uphusen beginnt, ist ins Holpern geraten. Die Partie in Seckenhausen – im Rahmen eines Turniers – passte da ins Bild. Das für Sonntag angesetzte Spiel um Platz drei gegen den Borgfelder SC wurde gar kurzfristig abgesetzt, weil der Bremenligist über Personalnot klagt. Eine Sorge, die auch der RSV speziell aus der vergangenen Woche kennt und die sich, was auffällig ist, bei vielen Vereinen durch die Vorbereitung zieht. „Es ist eine Summe aus mehreren Dingen. Ein, zwei Urlauber, drei Spieler, die durch ihre zweite Impfung fehlten und ein paar Verletzte. Es sind immer noch die Nachwehen der langen Coronapause“, meint Ebersbach mit Blick auf sein Team und erzählt: „Selbst ein Regionalligist wie die SV Drochtersen/Assel hat zehn, elf Ausfälle. Und Benjamin Duray (Trainer des Ligarivalen FC Hagen/Uthlede, Anm. d. Red.) hat deshalb sogar eine Woche Pause gemacht.“

Der RSV-Coach war gerade mal mit 13 Feldspielern nach Seckenhausen gereist. Innenverteidiger Sämi van den Berg (Patellaspitzensyndrom) scheint zwar auf dem Wege der Besserung zu sein, auch Peter Bolm (Zerrung) und Björn Hakansson (Bänderriss) könnten schon bald wieder dazustoßen, doch nun gibt es ein neues Problem: Bei der 0:1-Niederlage gegen den ambitionierten Bezirksligisten Seckenhausen (das frühe Tor erzielte Neuzugang Herman Mulweme) erwischte es Max Friesen nach einer ungestümen Aktion eines Gegenspielers. „Der rechte Fuß ist in Gips, wahrscheinlich ist es ein Bruch, das bedeutet dann mehrere Monate Pause“, ärgert sich Ebersbach über das Aus für seinen 20-jährigen Außenspieler. Zudem droht noch der Verlust von Ben Zeigler (Studiumsgründe).

Immerhin: Mit Louis Kirmeier erhält der RSV eine weitere Alternative für das zentrale Mittelfeld. Der 20-Jährige spielte in der U 17 für Eintracht Braunschweig und in der U 19 für den TSV Havelse (übrigens zusammen mit Stammspieler Luca Althausen) bereits in der Bundesliga. „Er muss aber Geduld haben und sich über Monate reinbeißen. Fußballerisch ist er echt gut. Er bringt eine enorme Passschärfe- und sauberkeit mit, hat körperlich aber noch ein paar Defizite“, traut Ebersbach dem Soltauer mittelfristig den Sprung absolut zu.

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