Kirchwalsede gewinnt 8:6 und bleibt Zweiter / „Ein tolles Mannschaftsergebnis“

Schulzke mit starken Nerven

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Kirchwalsedes Sinja Schulzke gewann im entscheidenden Einzel und machte damit den 8:6-Erfolg perfekt.

Kirchwalsede - Das Spitzenspiel begann für die Tischtennis-Damen des TuS Kirchwalsede alles andere als erfolgreich. Das Team ließ sich im Heimspiel gegen den Tabellendritten ESV Lüneburg aber auch von einem anfänglichen 0:2-Rückstand nicht aus der Bahn werfen und gewann am Ende noch mit 8:6. Durch den Sieg verteidigte Kirchwalsede den zweiten Rang.

„Lüneburg war in den vergangenen Jahren immer ein Gegner, gegen den wir oft am Ende keine Punkte mit nach Hause nehmen konnten“, erinnert sich Teamsprecherin Carina Bleckwedel ungerne zurück.

Auch dieses Mal begann die Begegnung laut Bleckwedel zunächst „etwas unglücklich“, da die Gastgeberinnen in den beiden Doppeln durchaus die Chance auf einen Sieg hatten. Kirsten Bleckwedel und Sinja Schulzke mussten sich im ersten Doppel schließlich gegen Nicola Betz und Uta Bensemann mit 11:5, 11:13, 9:11, 7:11 geschlagen geben. Carina Bleckwedel und Kathrin Cordes hatten gegen Ursula Krüger und Doris Diekmann mit 9:11, 14:12, 14:12, 8:11, 10:12 knapp das Nachsehen.

Damit ging es mit 0:2 in die anschließenden Einzel. Dort fand Carina Bleckwedel an Position eins spielend zu ihrer alten Form und siegte in allen drei Einzeln. Im Spitzenspiel gegen Ursula Krüger behielt sie mit 10:12, 11:9, 11:9, 7:11, 11:9 die Oberhand. Auch gegen Betz (11:8, 8:11, 12:10, 11:5) und Diekmann (11:13, 6:11, 11:8, 11:2, 11:4) ließ sie nichts anbrennen. „In meinen Partien habe ich endlich mal wieder die Nerven behalten“, freute sich Carina Bleckwedel. Auch Kathrin Cordes und Kirsten Bleckwedel spielten wieder stark auf und fuhren jeweils zwei Siege ein.

Vor der abschließenden Partie von Sinja Schulzke führte Kirchwalsede mit 7:6. „Wir konnten es noch gar nicht glauben, dass uns das Unentschieden sicher war“, so die Teamsprecherin. Schulzke bewies gegen Betz ihre Nervenstärke und gewann am Ende mit 11:5, 12:10, 14:12, sodass der 8:6-Erfolg perfekt war. „Sinja hat eine wirklich tolle Beinarbeit gezeigt und in der Partie um jeden Ball hart gekämpft“, lobte Carina Bleckwedel. Und sie fügte erfreut hinzu: „Wir haben dank eines tollen Mannschaftsergebnisses gewonnen.“

ml

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