Tischtennis-Herren nehmen Aufstieg an / Gerrit Meyer kommt als Verstärkung vom TV Hude

TuS Kirchwalsede entscheidet sich für Landesliga

Die neue Spielklasse fest im Blick: Christoph Backhaus steigt mit dem TuS Kirchwalsede in die Landesliga auf. Foto: Woelki

Kirchwalsede - Von Lea Oetjen. Es ist beschlossene Sache: Die Tischtennis-Herren des TuS Kirchwalsede spielen in der nächsten Saison in der Landesliga. „Wir haben uns für den Aufstieg entschieden“, verrät Spitzenspieler Christoph Backhaus.

Sein Team hatte zum Zeitpunkt des Abbruchs der Bezirksoberliga-Saison den zweiten Rang, also den Aufstiegs-Relegationsplatz, belegt. Da die Entscheidungsspiele zwischen den Ligen allerdings aufgrund der Corona-Krise nicht ausgetragen werden, hatte der Deutsche Tischtennisverband alle potenziellen Teilnehmer zu Siegern der Relegation erklärt – und damit den TuS Kirchwalsede automatisch auch zum Aufsteiger.

Doch der Verein hatte sich erst einmal Bedenkzeit erbeten. Die Entscheidung, ob die Mannschaft aufsteigt oder nicht, sollten die Spieler gemeinsam treffen. Dies ist nun geschehen: „Wir wollen auf jeden Fall“, stellt Backhaus klar und fügt an: „Das ist wirklich eine einmalige Chance für uns, die wir nutzen werden.“

Auch wenn es dem jungen Team „vielleicht an Erfahrung mangeln könnte, sind wir eine Truppe, die vom Charakter her gut mit Niederlagen umgehen kann“, ist sich Backhaus sicher. Dennoch weiß der Spitzenspieler, dass wohl das einzige realistische Ziel der Klassenerhalt sein wird. „Der Kampf gegen den Abstieg wird nun allerdings ein bisschen einfacher“, sagt er mit Blick auf eine Neu-Verpflichtung des TuS Kirchwalsede.

Mit Gerrit Meyer kommt ein erfahrener und höherklassig erfolgreicher Akteur vom TV Hude aus der Verbandsliga. Der Noppenspieler ist jüngst nach Kirchwalsede gezogen. „Der Wechsel hat nichts mit Hude zu tun. Aber in Kirchwalsede wohne ich nur etwa 500 Meter von der Halle entfernt. Das macht den Zeitaufwand natürlich deutlich überschaubarer“, wird Meyer vom Weser Kurier zitiert. Der 39-Jährige betreibt in Bremen und Oldenburg zwei Tischtennis-Shops und befürchtet, durch die Corona-Krise nun viel Zeit und Energie aufwenden zu müssen, um sein Geschäft irgendwie zu retten. „Da bleibt auch am Wochenende nicht mehr so viel Zeit für die Spiele, wie ich in Hude investieren müsste, wenn die Saison denn irgendwann wieder starten sollte“, so Meyer.

Pech für den TV Hude, Glück für den TuS Kirchwalsede: „Jetzt haben wir wenigstens eine kleine Chance, die Liga zu halten“, sagt Backhaus mit Blick auf die neue Nummer eins. „Vielleicht hätten wir es auch ohne ihn irgendwie geschafft. Aber mit ihm wird's definitiv besser.“

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