Baustelle hinten rechts: Schon fünf Akteure spielten da – Duray will Kontinuität

Kiel muss sich gedulden, wenn Malende wieder fit ist

Nicht gerade sein Lieblingsplatz: Andy Kiel saß die letzten 180 Spielminuten auf der Bank und hat seinen Stammplatz in der Abwehr verloren. ·
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Nicht gerade sein Lieblingsplatz: Andy Kiel saß die letzten 180 Spielminuten auf der Bank und hat seinen Stammplatz in der Abwehr verloren. ·

Rotenburg - Erst drei Partien, aber schon fünf verschiedene Spieler – nicht weniger versuchten sich in der noch jungen Saison der Fußball-Oberliga auf dem Posten des rechten Außenverteidigers beim Rotenburger SV. Vor der schweren Begegnung beim Vorjahreszweiten und aktuellen Schlusslicht U.L.M. Wolfsburg (Sonntag, 15 Uhr) scheint die Zeit des Ausprobierens für Coach Benjamin Duray jedoch beendet zu sein: Yannik Malende hat aktuell das Rennen gemacht – und Andy Kiel ist weiterhin draußen!

Zum Auftakt gegen den TB Uphusen hatte Kiel noch in der Startelf gestanden, diesen Platz nach einer schwachen Leistung aber verspielt. „So ist das eben. Andy hat eine schlechte Phase, aus die er sich herausarbeiten muss“, sagt Duray. Für das 23-jährige Eigengewächs folgten 180 Minuten auf der Bank. Zunächst hatte ihn beim Lüneburger SK Hansa Björn Mickelat eine Halbzeit lang mehr schlecht als recht vertreten, nach der Pause machte es Marcel Costly besser. Gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder erhielt dann Yannik Malende seine Chance und nutzte sie. „Deshalb gibt es keinen Grund, etwas zu tauschen, zumal ich versuche, da Kontinuität reinzubringen“, betont Trainer Duray. Zwar musste Malende vorzeitig verletzt vom Feld (seinen Part übernahm Jelle Röben), doch scheint die erlittene Wadenprellung einen Einsatz am Sonntag zuzulassen. Gestern war er wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ist er tatsächlich fit, wird er auch spielen.

Andy Kiel hängt also vermutlich weiter in der Warteschleife. Eine Situation, die ihm nicht ganz fremd ist. Vorletzte Saison war er im ersten Saisonspiel gegen Eintracht Nordhorn vom damaligen Coach Jamal Bounoua nach 30 Minuten ausgewechselt worden. Zwei Spiele Denkpause folgten – der kleine Außenverteidiger kam gestärkt zurück und wurde am Ende der Saison sogar Fußballer des Jahres im Altkreis.

„Zurzeit liegt Yannik aber ein bisschen vor ihm, er hat sich den Platz erkämpft“, sagt Benjamin Duray, macht dem vereinstreuen Rotenburger aber durchaus auch Hoffnungen: „Es liegt jetzt an ihm. Dann wird Andy auch wieder seine Chance bekommen.“ · maf

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