Rotenburger Handballer besiegen Delmenhorst 29:27

Kelm hält den Kasten sauber

Delmenhorsts Tim Coors greift am Trikot von Tim Kesselring, der dem Ball in den Händen hat.
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Delmenhorsts Tim Coors greift zwar hier am Trikot von Tim Kesselring – die Punkte krallten sich am Ende aber die Rotenburger.

Mit dem Auftaktsieg gegen Delmenhorst ist den Handballern des TuS Rotenburg ein echter Coup gelungen. Gilt der Gegner doch als einer der Aufstiegsfavoriten.

Rotenburg – „The Boys are back“ hallte es über die Lautsprecher durch die Pestalozzihalle, während die Zuschauer im Stehen klatschten und die Oberliga-Handballer des TuS Rotenburg im Kreis springend nach elf Monaten Corona-Pause ihren 29:27 (13:13)-Auftaktsieg gegen die HSG Delmenhorst feierten. Unter ihnen auch Lukas Misere, der sich im Anschluss mit einem Krampf in der Wade auf den Boden warf.

„Das nimmt man gerne mit nach so einem Sieg“, meinte der Vize-Kapitän. Schließlich sei er sowie das ganze Team „ans absolute Limit gegangen“. So sah es auch Trainer Nils Muche, der seinen Mannen für die gezeigte Leistung „einfach nur ein Kompliment machen“ wollte.

„Es tat einfach mal wieder gut, auf der Platte zu stehen“, berichtete Michel Misere, der mit sieben Treffern bester Werfer der Rotenburger war. Sein Bruder Lukas Misere (sechs Tore) empfand das Gefühl, das erste Spiel wieder bestritten zu haben, gar „überwältigend“. Nach einer „Scheiß-Vorbereitung“ hieß das selbst gesteckte Ziel: Klassenerhalt. Nach dem Sieg über den vermeintlichen Titelanwärter Delmenhorst wirkte dies eher bescheiden.

Daniel Barkholdt trifft sechsfach

Während Ersatzkeeper Robin Fiedler – Neuzugang vom TV Fischbek – in der zweiten Halbzeit ein Kurzdebüt feierte und einen Siebenmeter von Delmenhorsts Frederic-Serafino Oetken hielt (46.), war es Luca Schlifelner – kam aus der zweiten Herren –, der sowohl in der ersten, als auch der zweiten Halbzeit das erste Tor für sein Team warf. Hingegen fehlten mit Chris Ole Brandt und Sören Heyber noch zwei Rückraumspieler. Brandt klagt über Flüssigkeit im Knochen“ des linken Knochens und „kann nicht springen“, wie er selbst erklärte und wusste auch, dass es „im Höchstfall noch bis zu sechs Wochen dauern kann“. Dennoch fieberte Brandt auf der Tribüne mit, lief „bestimmt einen Kilometer“ hin und her und sprach im Anschluss seinen Kollegen ein Riesenkompliment aus.

Nach einer engen ersten Hälfte, in der die Gäste leichte Spielvorteile hatten, einen Großteil der 30 Minuten mit ein bis zwei Toren führten, Rotenburg aber noch zum 13:13 ausglich, zeigte die Muche-Sieben gerade im zweiten Durchgang, dass sie an sich glaubt. So traf der sechsfache Daniel Barkholdt – lange wegen eines Kreuzbandrisse ausgefallen – zum zwischenzeitlichen 19:14 und damit zur größten Führung (38.). Delmenhorsts Mario Reiser glich zwar aus (45.), infolgedessen „haben wir aber einige kritische Situationen gut überstanden und Delmenhorst niedergekämpft“, sagte der Trainer. Zudem hielt Stammkeeper und Kapitän Yannick Kelm „super – aber das ist ja auch seine Aufgabe“, scherzte Muche, der aber auch wusste, woran seine Mannschaft noch arbeiten muss: „Beim Spielerischen ist noch Luft nach oben.“

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