Schalkes Co-Trainer äußert sich zum Talent

Mike Büskens: Topps Debüt für viele „weiterer Ansporn“

Keke Topp steht im Stadion auf dem Rasen, lacht und hält seine Handschuhe und Trinkflasche in der linken Hand.
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Die Freude ist groß bei Keke Topp nach seinem ersten Einsatz bei den Profis des FC Schalke 04.

Wenige Tage nach dem Debüt hat sich Schalkes Vereinslegende über Talent Keke Topp ausführlich auf seinem Instagram-Account geäußert.

Rotenburg – Samstag, der 4. Dezember – diesen Tag wird Keke Topp wohl sicherlich nicht mehr vergessen. Denn: Genau um 22:06 Uhr verhalf das Trainer-Team des FC Schalke 04 um Co Mike Büskens dem jungen Talent zu seinem Pflichtspiel-Debüt im Profibereich. Nun hat sich die Vereinslegende auf seinem Instagram-Account zu dem ersten Einsatz geäußert: „Es ist ein Traum, der viel Disziplin und persönliche Einschränkungen verlangt. Das Debüt von Keke wird für viele Jungs ein weiterer Ansporn sein. ,Seinen Traum zu leben, anstatt das ganze Leben zu träumen‘, sollte das Motto sein.“

Er sei zudem gespannt, wie viele Spieler aus seiner Zeit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) es Topp, der einst für den TSV Gnarrenburg spielte, in Zukunft nachmachen werden. Beim Verband hatte er den heute 17-Jährigen im Jahr 2018 „bei einem Lehrgang der damaligen U 15-Nationalmannschaft“ erstmals kennengelernt, erinnert Büskens sich. Es folgten die ersten beiden Länderspiele gegen Österreich, von denen eines Anfang September 2019 im Rotenburger Ahe-Stadion stattfand. Ausgerechnet beim quasi „Heimspiel“ erzielte der 1,92 Meter große Stürmer sein erstes Tor im Nationaldress.

Das verpasste Topp hingegen bei seinem Profi-Debüt am Samstag beim FC St. Pauli nur knapp. Büskens, der das Spiel von der Seitenlinie verfolgte, fand angesichts des traditionsreichen Stadions: „Für ein erstes Spiel gibt es natürlich schlechtere Orte als das Millerntor, aber eigentlich ist es nur ein Spiel und jetzt beginnt die Zeit der Bestätigung, ein One-Hit-Wonder können viele.“

Das will Topp sicherlich nicht sein. Und „damit die Gier nach weiteren Spielen hoch bleibt“, so Büskens, werde Norbert Elgert „ihn fördern und fordern“. Beim Chefcoach der U 19-Bundesligamannschaft der Schalker sei er „in sehr guten Händen“. Schließlich brachte der 64-jährige Fußballlehrer schon Nationalspieler wie Mesut Özil, Julian Draxler oder Leroy Sané raus.

Auch deshalb dürfte sich Topp im Sommer für einen Wechsel vom SV Werder Bremen in die „Knappenschmiede“ entschieden haben. Das weiß auch Büskens: „Wie viele prominente Vorgänger begab er sich in die Hände unserer U 19, um sich in den zwei U 19-Jahren den letzten Schliff zu holen, bevor es dann in den Senioren-Fußball geht.“ Dort wird Topp nun versuchen, nach und nach Fuß zu fassen.

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