Dariusz Sztorc sieht Gelb-Rot

Sottrum enttäuscht offensiv gegen Thedinghausen - keine Tore zur Einweihung

Finn Herwig (Mitte) schießt den Ball, den Kevin Boss (3.v.r.) und Merlin Sassenburg (2.v.r.) abblocken.
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Nicht leicht, die Lücke zu finden: Sottrums Finn Herwig (Mitte) versucht es trotzdem, wird bei seinem Schussversuch aber von Kevin Boss (3.v.r.) und Merlin Sassenburg (2.v.r.) abgeblockt.

Der TV Sottrum ist gegen das Tabellenschlusslicht nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Zudem sah Trainer Dariusz Sztorc kurz vor Schluss Gelb-Rot.

Sottrum – Nach der Einweihungsfeier gab es kein Torfestival, sondern fußballerische Magerkost. „Es war nicht schön. Es war ein schwaches Bezirksliga-Spiel, aber das passiert ab und zu mal“, resümierte Coach Dariusz Sztorc nach dem 0:0 seiner Fußballer im Heimspiel gegen das Schlusslicht TSV Thedinghausen relativ entspannt.

Aufgeregt hatte er sich speziell in der zweiten Halbzeit schon genug. So sehr gar, dass Schiedsrichter Lukas Höft (SV Ahlerstedt/Ottendorf) ihn wegen Meckerns zehn Minuten vor dem Ende mit Gelb-Rot hinter den Zaun schickte. „Zwei schwache Mannschaften und eine schwache Spielleitung“ hatte Sztorc gesehen und noch ergänzt: „Wenn ich eine Strafe an den Verband zahlen muss, lege ich noch eine Spende für die Schiedsrichterausbildung drauf.“

Die Zeit der kurzen Wege ist gekommen: Joshua Hüsing, Jannik Rosebrock, Max Mosig und Leon Krause, Sinan Reiter und Marvin Meyer (von vorne) betreten aus dem neuen Sporthaus kommend das Feld.

Die dickste Chance vergaben übrigens die Gäste frühzeitig. Bereits in der vierten Minute wehrte Keeper Tobias Engel den Schuss des frei vor ihm auftauchenden Jannik Blischke mit dem Fuß zur Ecke (4.). Von den Gastgebern, die mit der Einweihung des Sporthauses nun auch kurze Wege zum Platz haben, war wenig Durchschlagendes in der Offensive zu sehen. Die Zweikampfquote war schwach, die meisten Pässe waren schlichtweg zu ungenau, sodass es bis zur 43. Minute dauerte, ehe Finn Herwig aus zehn Metern gefährlich abschloss – sein Schuss flog allerdings übers Tor. „Das kommt noch. In der zweiten Halbzeit wird das besser“, hatte sich der verletzte Helge Osmers kurz zuvor noch hoffnungsfroh gegeben.

Doch so sollte es nicht kommen. Auch die Einwechslung von Matthias Michaelis in der 57. Minute führte nicht zum Erfolg. „Wir haben zwar ein bisschen mehr aufs Tor gedrängt, aber es war nichts Zwingendes – als würden wir nur um den Sechzehner herum schön spielen wollen. Ich bin schon super enttäuscht, wie harmlos wir waren“, räumte Sztorc ein. Wenigstens defensiv war Sottrums Leistung durchnittlich. „Die Abwehr war relativ sattelfest“, stellte auch der Coach fest. Und da mit Thedinghausen kein Team aufgekreuzt war, das für sein Offensivfeuerwerk bekannt ist, brannte hinten auch nichts mehr an.

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