Keeper Yannick Kelm überzeugt beim Handball-Verbandsligisten TuS Rotenburg

Der Fels in der Brandung

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Hat gut Lachen: Rotenburgs Yannick Kelm zeigte gegen Haren eine starke Leistung.

Rotenburg - Mit dem 22-jährigen Torhüter Yannick Kelm scheint dem Handball-Verbandsligisten TuS Rotenburg ein Glücksgriff gelungen zu sein. Kelm, der von der HSG Heidmark nach Rotenburg wechselte, ragte beim überraschenden 28:23-Auftaktsieg beim TuS Haren heraus und hatte in den 50 Minuten Einsatz mit 18 Paraden großen Anteil daran, dass die Rotenburger Premiere so beeindruckend gelang.

Der in Dorfmark wohnende Kaufmann für Groß- und Außenhandel sah seine gute Leistung in Haren aber trotzdem selbstkritisch: „Bei meiner Auswechslung zehn Minuten vor Schluss hatte ich zwar erst 19 Gegentore kassiert, aber davon waren besonders über die Außenpositionen einige nicht unhaltbare dabei“, stellte er noch Verbesserungspotenzial fest.

Kelm hat seinen Wechsel zum TuS Rotenburg bisher nicht bereut: „Zunächst war ich ein wenig skeptisch, da ich seit meinem vierten Lebensjahr nur beim TSV Dorfmark beziehungsweise später bei der HSG Heidmark gespielt habe. Aber ich bin toll aufgenommen worden und es ist bisher alles viel besser gelaufen, als ich mir das vorgestellt habe. Ich fühle mich hier pudelwohl“, sagt Yannick Kelm über seine neue Mannschaft. Auch das Verhältnis zu seinen beiden Torwartkollegen Alexander Meyer und Denis Jäger lobt Kelm in höchsten Tönen: „Wir ergänzen uns prima und unterstützen uns gegenseitig so, wie es aber auch sein sollte.“

Der Dorfmarker hat in seiner Karriere allerdings nicht immer im Kasten gespielt, sondern bis zur C-Jugend auch teilweise im Feld. „Seit der B-Jugend spiele ich aber im Tor und es macht mir bis heute sehr viel Spaß, auf dieser Position möglichst viele Angriffe des Gegners zu entschärfen.“ Kelm weiß aber auch, dass er noch einige Schwächen hat: „Die möchte ich aber nicht verraten, denn das brauchen meine Gegner nicht unbedingt zu wissen“, schmunzelt der 22-Jährige, der mit dem TuS Rotenburg erst einmal den Klassenerhalt anstrebt: „Wenn wir so selbstbewusst auftreten wie zum Auftakt, sollte er gelingen. Vor der Premiere in Haren hat gar keiner daran gedacht, dass es schief gehen könnte“, sagt Kelm.

Über sportlich höhere Ziele will er nicht groß orakeln: „Vor zwei Jahren hatte ich ein Angebot aus der Oberliga, aber ich habe es nicht angenommen. Jetzt gefällt es mir in Rotenburg ausgezeichnet, sodass ich im Moment keinen Gedanken daran verschwende, irgendetwas anderes zu planen“, versichert Kelm. Nächstes Ziel mit seiner neuen Mannschaft ist es, dass erste Heimspiel am Sonnabend gegen den TSV Bremervörde II positiv zu gestalten: „Wir freuen uns alle darauf und gehen mit viel Selbstbewusstsein an die Aufgabe heran“, fiebert Kelm der Heimpremiere schon entgegen.

jho

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