Keeper Torben Dittmer über Konkurrenz und die Bezirksliga

„Umso besser für meinen Ehrgeiz“

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Torben Dittmer ist zumindest bis zur Winterpause die Nummer eins im Westerholzer Tor.

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Torben Dittmer, Torwart des noch ungeschlagenen Fußball-Kreisligisten TuS Westerholz, ist ein alter Hase. Mit seinen 33 Jahren ist die Nummer eins mit Abstand der Team-Oldie – doch der Aufstieg würde auch ihn noch einmal reizen, wie er vor dem Top-Spiel gegen den Tabellendritten TSV Groß Meckelsen (Sonntag, 15 Uhr) verrät.

Der Saisonstart ist mit vier Siegen aus vier Spielen mehr als geglückt. Ärgert es Sie trotzdem, dass Sie noch kein Spiel zu null gespielt haben?

Torben Dittmer: Allerdings. In der Defensive fehlt es aktuell noch an der Konstanz und an der Sicherheit.

Vor der Saison wurde von Trainer Peter Ludwig ein offener Zweikampf im Tor zwischen Ihnen und dem jungen Finn Geffken ausgerufen. Gibt es inzwischen eine Absprache?

Dittmer: Bis zum Winter soll ich in der Liga die Nummer eins sein, dann werden die Karten neu gemischt. Finn spielt bis dahin im Kreispokal und hilft hin und wieder in der zweiten Mannschaft aus. Er kommt also auch auf seine Einsatzzeiten.

Motiviert es Sie eigentlich besonders, dass ein junger und hungriger Herausforderer wartet?

Dittmer: Natürlich. Für meinen Ehrgeiz ist das umso besser, wenn ich weiß, dass er lauert. Ich möchte ihm aber auch schon Dinge mitgeben. Schließlich soll er mal mein Nachfolger bei uns im Tor werden.

Sie sind mit Ihren 33 Jahren der Routinier der Mannschaft, aber auch Führungsspieler?

Dittmer: Die Jungs hören schon auf mich, wenn ich etwas sage. Aber ich bin nicht der einzige Führungsspieler.

Sonntag steht das Top-Spiel gegen den Tabellendritten TSV Groß Meckelsen an.

Dittmer: Ich freue mich auf einen Gegner auf Augenhöhe. Das wird ein interessanter Vergleich. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, die Null zu halten und ein Tor zu machen.

Es wird schon jetzt vom möglichen Aufstieg geredet. Für Sie zu früh?

Dittmer: Nach bisher vier Spielen ist das für mich in der Tat zu früh. Wenn man nach dem zehnten bis zwölften Spieltag noch oben steht, kann man sich berechtigte Hoffnungen machen.

Wie lange wollen Sie selbst noch weiter spielen – und wäre der Aufstieg ein Grund, noch weiterzumachen?

Dittmer: (lacht) Ich bin ja sozusagen im besten Fußball-alter. Ich schaue von Jahr zu Jahr, wie es mit meinem Körper und der Arbeit geht. Aber klar: Ich habe schon zwei Aufstiege mitgemacht, da wäre der dritte super. Da würde ich auf jeden Fall noch ein Jahr in der Bezirksliga weiterspielen – auch als Nummer zwei.

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