Kaum zu bremsen

Tim Dornemann trumpft beim TuS Bothel II mit Toren auf

Noch nicht Bezirksliga: Aber wenn Tim Dornemann so weitermacht, dürfte es nicht mehr allzulange dauern. - Foto: Lüdemann
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Noch nicht Bezirksliga: Aber wenn Tim Dornemann so weitermacht, dürfte es nicht mehr allzulange dauern.

Bothel - Von Nicolas Tréboute. Tim Dornemann könnte mit seinen 17 Lenzen noch in der Jugend spielen, stattdessen mischt er beim Tabellensechsten TuS Bothel II die 2. Fußball-Kreisklasse momentan so richtig auf. In acht Einsätzen hat der Jungspund ebenso viele Treffer auf seinem Konto angesammelt – bei insgesamt 20 erzielten Toren seines Teams eine äußerst beachtliche Erfolgsbilanz. „Er muss trotzdem bei uns die Ballkisten tragen“, sagt sein Coach Stephan Müller mit einem Augenzwinkern.

Sonderlich schwer gefallen ist Dornemann der Sprung vom Junioren- in den Herrenbereich nicht. Bereits in seinem zweiten Saisoneinsatz gegen den FSV Hesedorf/Nartum II (2:4) netzte der 17-Jährige ein – und zwar gleich doppelt. „Ich habe mir den Übergang auch schwerer vorgestellt“, gesteht Dornemann: „Es ist aber sogar leichter, weil ich nicht so den Druck habe, wie noch in der Jugend. Jetzt bin ich einer der Jüngsten, da erwartet man erst mal weniger.“ Doch der Anhänger von Werder Bremen und Fan des Bundesligaprofis Florian Kainz („Er hat eine tolle Technik und ist stark im Eins-gegen-Eins“) ist spätestens nach seinem Hattrick beim 5:1-Sieg gegen den SV Lauenbrück im vergangenen Spiel dabei, diese Erwartungshaltung ordentlich in die Höhe zu schrauben.

„Er hat eine sehr gute Übersicht. Außerdem ist es beachtlich, wie er sich in seinem Alter im Zweikampf behauptet und in engen Situationen durchsetzt“, nennt Trainer Müller die Vorzüge seines besten Torjägers. Für Dornemann nimmt der Fußball im Leben eine große Rolle ein. „Tim ist sehr trainingsfleißig. Er hat eine Anwesenheitsquote von 97 Prozent“, berichtet Müller, der seinen lernbegierigen Youngster aber manchmal auch bremsen muss.

„Er hat schon gefragt, ob er zusätzlich auch bei der ersten Mannschaft mittrainieren darf. Das geht natürlich nicht. Nachher ist er vier Mal in der Woche auf dem Platz und dann beim Spiel womöglich schlapp.“

Doch wenn der angehende Tischler in der 2. Kreisklasse so weitermacht, wird sich früher oder später auch die Frage nach höheren Aufgaben stellen. „Er ist auf jeden Fall bei uns im Blickfeld“, sagt Christoph Meinke, doch der Trainer der ersten Mannschaft möchte die Nachwuchshoffnung nicht frühzeitig verheizen: „Er soll erst mal bei der Zweiten in den Herrenbereich hineinfinden.“ Dass Dornemanns Weg wohl nicht in der 2. Kreisklasse enden wird, dessen ist sich sein aktueller Coach Müller aber sicher: „Wenn er auf dem Niveau weitermacht, ist er spätestens nächstes Jahr ein Kandidat für unsere Erste.“

Dafür ist Dornemann auch bereit, über den Tellerrand zu blicken. Immerhin ist der flinke Offensivallrounder auch noch für die U 11 des JFV Wiedau/Bothel verantwortlich und hat bereits einige Lehrgänge für die C-Lizenz absolviert. „Das hilft mir dabei aus der Sicht eines Trainers zu denken und mein Spielverständnis zu verbessern“, erklärt der Botheler.

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