Katarina Flasarova spricht über ihr altes und ihr neues Team – und genießt jeden Tag in Osnabrück

„Ich bin ganz cool“

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Katarina Flasarova (vorne) verabschiedete sich im Mai mit Platz drei von den Hurricanes. Morgen kehrt die Tschechin mit ihrem neuen Team, den Panthers Osnabrück, zurück in die Scheeßeler Halle.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Als Katarina Flasarova an ihr Handy ging, war die 30-jährige Tschechin gerade an ihrem Lieblingsort – im Fitnessstudio. Die ehemalige Aufbau- und Flügelspielerin des Basketball-Erstligisten Avides Hurricanes unterbrach ihr Programm jedoch, um mit uns über ihren neuen Verein, die Panthers des Osnabrücker SC, und das Wiedersehen mit den alten Kolleginnen ausgerechnet am ersten Spieltag der neuen Saison zu sprechen. Morgen um 18.30 Uhr tritt der Aufsteiger zum Niedersachsen-Derby in Scheeßel an.

Entschuldigung, dass wir beim Fitnesstraining unterbrechen, aber was fühlen Sie eigentlich vor dem Treffen mit dem Club, mit dem Sie die vergangene Saison als Dritter abgeschlossen haben. Nervös?

Katarina Flasarova: Nein, eigentlich bin ich ganz cool. Ich freue mich auch auf das Spiel, auf die Fans und die Leute, die ich jetzt länger nicht gesehen habe. Und ich finde es schon ein bisschen lustig, dass es gleich zum Auftakt zum Wiedersehen kommt – was für ein Zufall. Natürlich will ich das Spiel auch gewinnen.

Werden Sie Ihren Trainern Tipps geben, wie die Hurricanes zu knacken sind?

Flasarova: Ja klar, ich würde gerne so viel wie möglich helfen, ich weiß ja auch ein bisschen, was man machen kann.

Wie schätzen Sie die „neuen“ Hurricanes ein?

Flasarova: Meiner Meinung nach wird es eine ganz starke Mannschaft sein, die sich im Aufbau sehr verstärkt hat – letzte Saison hatten wir ja keinen richtigen Aufbau.

Und wie geht es Ihnen jetzt in Osnabrück?

Flasarova: Ich muss sagen, es ist eine tolle Gruppe. Die Stimmung ist klasse, ich genieße das jeden Tag.

Aber sportlich lief die Vorbereitung nicht so rund, oder?

Flasarova: Leider ist nicht immer alles super, aber wir probieren das Beste und lernen auch aus jeder Niederlage. Außerdem war das bisher nur Vorbereitung, es kann sich noch so viel ändern. Ich denke positiv. Wir müssen eben hart arbeiten.

Wie lautet Ihre Zielsetzung mit Osnabrück?

Flasarova: Die Play-offs zu erreichen, ist immer schön, aber als Aufsteiger aus der zweiten Liga ist es erst einmal wichtig, in der Klasse zu bleiben.

Und wo ist ihre Position in Osnabrück. Auf dem Flügel oder im Aufbau, wo sie auch bei den Hurricanes schon gespielt haben?

Flasarova: Auf dem Flügel! Natürlich kann ich auch Aufbau spielen, aber im Moment ist das nicht meine Rolle. In Scheeßel hatten wir eine andere Situation und eine andere Taktik, da mussten wir improvisieren – aber es hat geklappt.

Wäre ein Verbleib bei den Hurricanes für Sie eigentlich keine Option gewesen?

Flasarova: Das ist mehr eine Frage für Utz Bührmann (Vorstand Finanzen bei den Hurricanes, Anm. d. Red.). Natürlich waren da Optionen, doch es war nicht mehr meine Entscheidung. Aber das ist auch okay so.

Mit 30 Jahren gehören Sie inzwischen zu den erfahrenen Spielerinnen. Wie lange wollen Sie noch professionell Basketball spielen?

Flasarova: Das ist doch eine Frage des Körpers, nicht des Alters. Ich war immer topfit vorbereitet, immer in guter Form und hatte fast nie Verletzungen. Mein Körper ist keine Maschine, aber solange er es mitmacht, spiele ich auch weiter.

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