Kapitänin führt Hurricanes mit 25 Punkten zum 76:73-Sieg in Freiburg

Mankertz’ nächster Streich

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Pia Mankertz war auch in Freiburg wieder eine echte Leaderin ihrer Hurricanes.

Scheeßel - Es war bereits wieder hell, als der Bus mit den Avides Hurricanes an Bord heute Morgen in Scheeßel seine Fahrt beendet hatte. Doch der lange Trip in den Breisgau war äußerst spannend und vor allem auch erfolgreich gewesen: Durch einen 76:73 (37:42)-Erfolg bei den Eisvögeln des USC Freiburg entschied der Aufsteiger und Tabellenfünfte nicht nur den direkten Vergleich in der 1. Basketball-Bundesliga der Damen für sich, sondern wahrte bei noch drei ausstehenden Spieltagen die Chancen auf den attraktiven vierten Play-off-Platz.

Hurricanes-Coach Christian Greve, der nach drei Stunden Schlaf wieder aufgestanden war, resümierte bestens gelaunt: „Ab der zweiten Halbzeit haben wir es richtig gut gemacht und mit einer tollen Leidenschaft und einem Zusammenhalt gegen ein Team agiert, das echt gefährlich war.“

Nur zu acht waren die Hurricanes Richtung Freiburg aufgebrochen – früh verordnete Greve der Amerikanerin Janae Young zudem eine Pause, da sie bereits nach acht Minuten ihr drittes Foul auf dem Zettel hatte. Nicht die besten Voraussetzungen, sodass aus einer 14:11-Führung per Dreier durch Pia Mankertz (10.) im zweiten Viertel ein Elf-Punkte-Rückstand wurde (21:32/15.). Begünstigt wurde der zwischenzeitliche 11:0-Run der Freiburgerinnen auch durch zahlreiche Turnover der Hurricanes – allein 13 waren es in der ersten Halbzeit. Nach der Pause kamen aber nur noch drei hinzu, für Greve ein „mitentscheidender Faktor“, dass die Aufholjagd klappte. Und wieder einmal war Kapitänin Mankertz daran entscheidend beteiligt. Mit 25 Punkten war sie erneut beste Scorerin, bei ihren vier Dreiern kam sie auf eine beachtliche 100-Prozent-Quote! „Sie ist in einem Formhoch“, weiß auch ihr Coach.

Mit zwei Dreiern in Folge kippte Mankertz unmittelbar nach dem Wiederanpfiff die Partie zugunsten der Hurricanes, die zwar mehrfach die Führung noch abgeben mussten und sich das Leben an der Freiwurflinie (nur 20 von 31 verwertet) selbst schwer machten, aber trotzdem die besseren Nerven besaßen. Freiburgs Amerikanerin Kacie Sowell gelang nach einem unsportlichen Foul von Ashley Harris das Kunststück, vier Freiwürfe am Stück zu vergeben (36.)!

Die Schlussphase steckte voller Dramatik. Kierra Mallard erzielte die 69:65-Führung für die Hurricanes (38.), doch die Französin Soana Lucet brachte die Eisvögel eine Minute vor dem Ende mit einem Dreier wieder nach vorne – 70:69. Nichts für schwache Nerven! Mallard antwortete mit dem 71:70 für ihr Team und Freiburg setzte auf Fouls, um eine erneute Wende zu schaffen. Das ging schief, bei Mankertz' 76:71 neun Sekunden vor dem Ende war die Partie letztlich entschieden.

maf

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