Kapitän Tobias Delventhal ist der Dreh- und Angelpunkt beim Rotenburger SV II

„Ich gehe nicht von Bord“

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Tobias Delventhal ist nur schwer zu stoppen. Der RSV-Stürmer gibt stets Vollgas.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Nachdem die eigenen Hausaufgaben mit einem 4:1-Sieg beim SV Ippensen erledigt waren, warteten die Bezirksliga-Fußballer des Rotenburger SV II gespannt darauf, ob auch die Konkurrenz fleißig war.

Als die Nachricht kam, dass der Heeslinger SC II und der VfL Visselhövede die Punkte eingefahren hatten, war klar, dass es am letzten Spieltag um den Ligaverbleib geht. Dass der Wümme-Club die beste Ausgangslage besitzt, liegt vor allem auch an Tobias Delventhal. Der RSV-Kapitän spricht über seine Rolle, den Abstiegskampf und blickt auf die neue Saison.

Herr Delventhal, Sie sind der Dreh- und Angelpunkt des Teams und hatten einen großen Anteil am Sieg gegen den SV Ippensen. Ist Ihnen das bewusst?

Tobias Delventhal: Ich weiß, dass ich ein wichtiger Spieler bin. Daher setze ich mich auch immer selbst ein bisschen unter Druck, um meine Leistung abzurufen. Ich bin der Kapitän und versuche daher voranzugehen.

Sind Sie denn mit Ihrer Saison zufrieden?

Delventhal: Nein, das kann ich nicht sein. Ein paar Verletzungen haben mich zurückgeworfen.

Bislang haben Sie zwölf Tore auf Ihrem Konto. Eine erfolgreiche Ausbeute?

Delventhal: Sicherlich ist es das Ziel eines Stürmers, Tore zu schießen. Doch daran wird er nicht nur gemessen. Vorne fängt schließlich die Defensive an. Meine Arbeit ist es auch, mit nach hinten zu arbeiten.

Vor dem letzten Spiel hat Ihr Team drei Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz. Wie schätzen Sie die Ausgangsposition ein?

Delventhal: Sehr gut, denn wir haben alles selbst in der Hand. Ein Unentschieden beim FC Ostereistedt/Rhade reicht aus, um die Klasse zu halten. Ich bin davon überzeugt, dass wir das packen.

Und wenn nicht? Was passiert beim Abstieg?

Delventhal: Dann werden trotzdem alle bleiben – daran sieht man die geschlossene Mannschaft. Das macht uns stark.

Also ist die erste Mannschaft für Sie kein Thema?

Delventhal: Nein. Ich bin Kapitän der Zweiten und werde jetzt bei dem Umbruch nicht von Bord gehen. Ich fühle mich hier sehr wohl.

Mit dem Umbruch meinen Sie den Trainerwechsel. Wie denken Sie darüber?

Delventhal: Es kommt viel Arbeit auf uns zu, da Dariusz Sztorc dann nicht mehr als Abwehrchef, sondern als Trainer agiert. Doch das macht es spannend und gibt einen neuen Reiz.

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