Kapitän bricht sich bei 1:4 gegen St. Paulis Reserve den Arm / Kanigowski ist fix

Klützke-Aus besonders bitter

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Attacke! Die Rotenburger Tino Heimbruch (vordere Reihe, 2.v.l.) sowie Patrick Peter (2.v.r.) kontern und lassen auch St. Pauli Joran Sobiech (l.) stehen. Am Ende unterlag der RSV in Elsdorf aber mit 1:4.

Elsdorf - Von Matthias Freese. Das Ergebnis war für Jan Fitschen nicht nur zweitrangig – „das Spiel ist mir eigentlich scheißegal“, bemerkte der Landesliga-Coach des Rotenburger SV nach der 1:4 (0:2)-Niederlage gegen den Fußball-Regionalligisten FC St. Pauli II und dem damit verpassten Einzug in die Finalspiele bei den Elsdorfer Pokalwochen. Kein Wunder, denn dem RSV war gerade sein Kapitän abhanden gekommen – Kevin Klützke schied mit einem Unterarmbruch aus.

„Das bricht uns fast das Genick. Kevin ist einer unserer wichtigsten Spieler. Für den Jungen tut es mir richtig leid“, betonte der Coach. In der 39. Minute war es passiert, als Klützke, der erst kürzlich von Fitschen zum neuen Kapitän bestimmt worden war, unglücklich mit Jan-Marc Schneider zusammenstieß und sich die linke Hand brach. Noch während der Partie ging es für den Innenverteidiger per Rettungswagen zur Untersuchung und OP ins Krankenhaus.

Zu diesem Zeitpunkt hatte es bereits 2:0 für St. Pauli gestanden – Schneider (9.) und Dennis Bergmann (37.) hatten die zu spät reagierende RSV-Abwehr vernascht. „Unsere Spielanlage ist in Ordnung, aber wir müssen konsequenter verteidigen. Ich fand uns nicht um so viele Tore schlechter, aber die Jungs sind vom Kopf her ein bisschen müde“, fand Fitschen. Die Partie vor rund 120 Zuschauern hatte übrigens mit 37-minütiger Verspätung begonnen – ein Stau hatte die Hansestädter gebremst.

Dafür stand dann aber ein prominenter Name für St. Pauli auf dem Spielberichtsbogen: Sobiech. Der Mann mit der Nummer sieben hatte auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Lasse Sobiech aus dem Profikader – es war dessen jüngerer Bruder Joran, bisher beim TSC Euskirchen in der Mittelrheinliga aktiv.

Seit Beginn der Vorbereitung mischt indes Defensivspezialist Timo Kanigowski beim RSV mit – und neuerdings darf er sich als vollwertiges Teammitglied fühlen, denn aus der Probezeit wurde eine Festanstellung. „Der ist fix“, bestätigte Fitschen die Verpflichtung des Ex-Heeslingers, der in der Rückrunde noch für Kreisligist TSV Bevern spielte. Anfang der zweiten Hälfte war jedoch auch Kanigowski nicht im Bilde, als St. Paulis Reserve durch Yi Young Park und Sirlord Conteh flott auf 4:0 erhöhte (47./48.).

Der RSV spielte weiter munter mit und kam nach einem sehenswerten Linksschuss von Patrick Peter immerhin zum Anschlusstreffer (56.). Die beste Chance, weiter zu verkürzen, besaß der auf ungewohnter Position im rechten Mittelfeld eingewechselte Neuzugang Lars Hamelmann mit einem Lattentreffer (65.). „Wir hatten nach vorne gute Ansätze, aber die einfachen Gegentore ärgern mich“, stellte Fitschen fest.

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