Ansage an den TV Sottrum

Coach Christoph Drewes zieht Bilanz über RSV II

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Die beiden verstehen sich bestens: Coach Christoph Drewes (l.) weiß den Einsatz seines Co-Trainers Alexander Bese sehr zu schätzen. „Ohne ihn würde ich den Job gar nicht schaffen“, sagt der Übungsleiter des Fußball-Kreisligisten Rotenburger SV II.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Für Christoph Drewes ist das Thema Meisterschaft noch längst nicht beendet. Zwar beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter TV Sottrum derzeit sechs Punkte, doch der Trainer des Rotenburger SV II ist der Meinung, dass das Aufstiegsrennen in der Fußball-Kreisliga noch nicht entschieden ist.

Im Interview blickt der 30-Jährige auf die ersten 16 Spiele zurück und zieht zudem eine persönliche Bilanz.

Aus 16 Spielen hat Ihr Team 30 Punkte geholt und liegt damit auf Rang zwei. Wie zufrieden sind Sie mit der Ausbeute?

Christoph Drewes: Durch die Spielabsagen ist die Tabelle noch nicht wirklich aussagekräftig, da nicht alle Teams die gleiche Anzahl an Spielen absolviert haben. Mit unserem Ergebnis kann ich aber sehr gut leben. Es gibt keinen Grund, nicht zufrieden zu sein.

Auch nicht mit Blick auf das Torverhältnis? Als Tabellenzweiter weist Ihre Elf nur eine Tordifferenz von 35:34 auf.

Drewes: Das ist leider in der Tat so. Dieser schlechte Wert ärgert mich auch. Wir bekommen einfach zu leichte Gegentore und vergeben vorne manchmal kläglich unsere Chancen. Daran müssen wir unbedingt arbeiten.

Hätten Sie gedacht, dass das Niveau der Kreisliga so ausgeglichen ist?

Drewes: Nein, die Liga habe ich unterschätzt, das muss ich zugeben. Jede Mannschaft hat mindestens drei richtig gute Fußballer in ihren Reihen. Einzig Sottrum macht den Unterschied aus.

Woran machen Sie das fest?

Drewes: Sottrum spielt für mich den konstantesten Fußball und hat namenhafte Spieler in seinen Reihen. Wenn das Team so zusammenbleibt, wuppt es auch die Rückrunde. Sottrum sollte sich aber nicht zu sicher fühlen (lacht).

Klingt nach einer Ansage. Will der RSV II nach Möglichkeit direkt wieder aufsteigen?

Drewes: Gute Frage. Ob es sinnvoll ist, mit dieser jungen Mannschaft hochzugehen, weiß ich selbst nicht. Wir wollen aber auf jeden Fall ganz oben dran bleiben und die Saison attraktiv gestalten. Am Ende sind wir dann schlauer.

Mit Janno Hornig, Hauke Riebesehl und Daniel Reuter haben sich gleich drei U 19-Spieler einen festen Platz im Team erarbeitet. War das zu erwarten?

Drewes: Nein, das war nicht so zu erwarten. Das ist schon toll, welche Entwicklung die drei gemacht haben. Vor allem Janno hat mich sehr positiv überrascht. Die Einbindung von den jungen Spielern hat wirklich super funktioniert. So kann es gerne weitergehen.

Bleibt denn das Team komplett zusammen?

Drewes: Ja, wir haben keine Abgänge. Zudem befindet sich Waldemar Ott nach seiner langen Verletzungspause wieder im Aufbautraining.

Sie selbst hatten vor der Saison Ihre aktive Karriere beendet. Haben Sie den Schritt bereut?

Drewes: Überhaupt nicht. Meine Knochen machen leider nicht mehr so mit. Daher musste ich vernünftig sein. Mir macht die Arbeit als Trainer sehr viel Spaß.

Und wie klappt die Zusammenarbeit mit Ihrem Co-Trainer Alexander Bese?

Drewes: Bestens. Alex hält mir komplett den Rücken frei. Er ist für die Mannschaft immer ansprechbar. Er ist quasi das Herz des Teams. Ohne ihn würde ich den Trainer-Job gar nicht schaffen.

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