Kanigowski-Comeback gegen Ottersberg

„Es war ein schönes Gefühl für mich“

Wieder am Ball: Timo Kanigowski (r.) gegen Bekim Murati.

Rotenburg - Da halfen auch keine Schienbeinschoner: Timo Kanigowski wies auf sein lädiertes Bein hin, das mit zwei frischen und mit Blut verschmierten Schrammen versehen war. Trotzdem überwog beim Defensivspieler des Rotenburger SV die Freude – die Freude über den 1:0-Derbysieg in der Fußball-Landesliga gegen den TSV Ottersberg, vor allem aber über sein Erste-Herren-Comeback nach langer Leidenszeit. „Es war für mich ein sehr schönes Gefühl“, gestand der 27-Jährige.

„Ich war vor dem Spiel ehrlich gesagt etwas aufgeregt und nervös“, räumte der Sechser hinterher ein. Schließlich lag sein letzter Pflichtspieleinsatz in der Landesliga schon mehr als 15 Monate zurück. Nach der Partie gegen Teutonia Uelzen am 12. Dezember 2016 zwangen ihn heftige Probleme an Achillessehne und Ferse zur langen Pause und auch zur OP. „Meiner Ferse geht es sehr gut, es zwickt ab und an noch manchmal, aber das ist nach solch einer Zeit normal, schließlich habe ich mit diesen Schmerzen auch ein ganzes Jahr lang gespielt. Es fühlt sich einfach wieder so gut an“, betonte Kanigowski.

Coach Tim Ebersbach hatte ihn gegen Ottersberg zusammen mit Tobias Kirschke im defensiven Mittelfeld aufgeboten, um das Ottersberger Zentrum mit Artur Janot, Enes Acarbay und Drilon Demaku zuzustellen. „Ich fand, dass hat er sehr ordentlich gemacht“, urteilte der Trainer. „Es war kein schönes Spiel, bei dem Wetter und dem Platz. Was anderes war leider nicht möglich. Aber das Schönste dabei für mich war, dass ich nach so langer Zeit zu Hause wieder auflaufen durfte. Überhaupt wieder auf dem Platz stehen zu können, dann noch drei Punkte – besser geht es nicht“, erklärte Kanigowski. „Ich habe hierfür viel leiden müssen, bin daher aber umso ehrgeiziger gewesen und habe hart trainiert, um wieder spielen zu können. Viele haben mich in der Zeit sehr stark unterstützt, nach mehren Rückschlägen immer wieder stark geredet“, ergänzte er und meinte selbstkritisch: „Ich bin noch lange nicht da, wo ich mal war und wo ich wieder hin möchte.“ 

maf

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