BG ’89 Hurricanes holen ersten Heimsieg – 69:61 gegen Klausdorf / „War nicht unsere beste Leistung“

Kaisers Foul trübt Sengers Freude

Joni Kaiser (am Ball) zeigte eine gewohnt starke Leistung, ging allerdings in der Schlussphase gegen Daniel Bahr (2.v.l.) zu ungestüm zu Werke, was seinem Team am Ende den direkten Vergleich kostete.

Von Daniel Cottäus SCHEESSEL · Es weht wieder frischer Wind bei den Basketballern der BG ’89 Hurricanes! Beim Heimspiel gegen den TSV Klausdorf sorgten rund 200 Fans für eine Stimmung, die die Große Halle in Scheeßel schon lange nicht mehr erlebt hatte.

„Diese Unterstützung ist für uns absolut wichtig“, freute sich Trainer Roland Senger nach der Partie. Sein Team hatte sich beim Publikum zuvor auf eigene Art und Weise bedankt und mit dem 69:61 den ersten Heimsieg der Saison in der 2. Basketball-Regionalliga eingefahren. Trotz aller Freude blieb hinterher allerdings ein kleiner Wermutstropfen.

Den direkten Vergleich gegen Klausdorf konnten die Hurricanes nämlich nicht für sich entscheiden. Nach der 84:95-Hinspielniederlage hätte das Team hierfür mit mehr als elf Punkten Differenz gewinnen müssen. „Wenn ich ehrlich bin, ist die Enttäuschung darüber sehr groß“, gestand Senger. Vor allem, weil seine Mannschaft bis fünf Sekunden vor Ende noch mit elf Zählern in Führung lag, damit den direkten Vergleich also zumindest ausgeglichen hätte.

Dann allerdings ahndeten die Referees Aleksandar Rogic und Stefan Schäfer ein hartes Einsteigen gegen Center-Routinier Knut Nagel nicht, entschieden dafür auf der Gegenseite aber auf Foul gegen Hurricanes-Guard Joni Kaiser, der Klausdorfs Daniel Bahr beim Dreipunktewurf gehindert hatte. Da Kaiser zudem ein technisches Foul kassierte, trat Bahr nach Ablauf der Spielzeit an die Freiwurflinie und versenkte drei von fünf Versuchen zum 61:69-Endstand.

Dass es in Sachen direkter Vergleich überhaupt nochmal eng werden würde, war zu Beginn der Partie nicht zu erwarten gewesen. Zunächst begeisterte die neue Einlaufshow mit Beamer, Spotlight und Nebelmaschine das Publikum. Dann legten auch die Hurricanes, die auf den verletzten Cai Kaiser (Daumenbruch) verzichten mussten, ein starkes erstes Viertel aufs Parkett – 24:9. Vor allem Aufbauspieler Marius Zemaitis glänzte durch starke Anspiele. In der Folge riss jedoch der Faden und Klausdorf kam bis zur Pause auf 28:37 heran.

„Das war bestimmt nicht unsere beste Leistung“, zeigte sich Center Frederic Nitsch, der am Ende auf 18 Punkte kam, selbstkritisch. Klausdorf, mit einer Mini-Rotation von sieben Spielern angereist, musste früh auf den verletzten Ex-89er Philipp Seepolt verzichten und konnte die Partie in Hälfte zwei nicht mehr drehen.

Schließlich überwiegte bei Senger dann doch die Freude über den ersten Heimsieg: „Das war wichtig. Ich denke, die Blockade in den Köpfen ist weg.“

BG ’89 Hurricanes: Wohlberg (7), Godfrey, Peters, Zemaitis (9), Nitsch (18), J. Kaiser (20), Assoku (4), Klemp (6), Nagel (5).

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