Hurricanes-Aufbauspieler mit 48 Punkten beim 82:84 gegen Rendsburg / „Noch in der Findungsphase“

Kaiser-Gala bleibt ohne Krönung

Gibt bei den Hurricanes klar die Richtung vor: Joni Kaiser (am Ball) lieferte gegen Rendsburg (hier mit Ramin Büttner) seine bisher beste Saisonleistung ab und erzielte dabei überragende 48 Punkte.

Kreis-Rotenburg - Von Daniel CottäusROTENBURG · Joni Kaiser fand nach dem Spiel eine sehr simple Beschreibung für das, was er in den 40 Minuten zuvor abgeliefert hatte. „Ich hatte eben ein glückliches Händchen“, fasste der Aufbauspieler der BG ’89 Hurricanes seinen Gala-Auftritt in der 2. Basketball-Regionalliga zusammen. An dessen Ende standen überragende 48 Punkte. Der erhoffte Befreiungsschlag gegen den BC Rendsburg gelang den Wümme-Korbjägern allerdings nicht – im Gegenteil: Nach dem 82:84 (39:38) in der Pestalozzihalle rutschte das Team auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

„Wir sind noch in der Findungsphase“, analysierte Neucoach Roland Senger – und spielte damit auf die Leistung in der Defense an. Immer wieder kamen die Gäste aus Rendsburg zu zweiten oder gar dritten Wurfchancen. Vor allem der starke US-Amerikaner Charlie Henry (25 Punkte) war kaum zu stoppen und pflückte am Ende 21 Rebounds. Da machte sich das Fehlen von Hurricanes-Center Frederic Nitsch schmerzlich bemerkbar.

„Wir hatten mit Christian

nPeters-Debüt

nverzögert sich

Klemp nur einen langen Spieler unter dem Brett – das war ein großes Problem“, räumte Senger ein. Zudem verzögert sich das angekündigte Debüt von U 18-Center Alexander Peters, der noch für die zweite und dritte Mannschaft gemeldet ist. „Ich denke, dass er beim nächsten Spiel dabei ist“, erzählte Senger.

Zu Beginn legte die BG ’89 einen guten Start hin und ging früh mit 5:0 in Führung. Der Mannschaft war förmlich anzumerken, dass sie nach dem Trainerwechsel mehr denn je in der Pflicht steht.

Im weiteren Verlauf kamen die Gäste besser ins Spiel und lagen nach dem ersten Viertel mit 16:13 vorn. „Wir haben immer wieder Phasen, in denen wir einbrechen“, haderte Joni Kaiser, dessen 24 Punkten in Hälfte eins es zu verdanken war, dass die BG ’89 mit einer 39:38-Führung in die Kabine ging.

Trotz der schwachen Defense dürfte sich Senger am Ende aber auch über positive Aspekte gefreut haben. So war Marius Zemaitis stets um Ordnung bemüht und kam auf sechs Assists. Auch Robert Wohlberg deutete an, dass er eine Verstärkung sein kann.

Hinten gelang es den Gastgebern aber auch in Hälfte zwei nicht, die Hoheit unter dem Brett zu erobern. „Dazu kamen unglückliche Schiedsrichterentscheidungen“, kritisierte Senger die Referees Marvin de Vries und Joachim Kalden. Ab der 34. Minute musste der Coach auf Claas Riebesell verzichten, weil der Flügelspieler sein fünftes Foul kassiert hatte.

In dieser Phase war es Joni Kaiser, der sein Team am Leben hielt und mit einem seiner fünf erfolgreichen Dreier für die 69:67-Führung sorgte.

Zehn Sekunden vor dem Ende – Rendsburg führte mit 84:82 – verpassten zunächst Robert Wohlberg und dann Christian Klemp die Chance auf die Verlängerung. „Trotz der Niederlage war eine Verbesserung zu erkennen“, lautete Sengers Fazit.

BG ’89 Hurricanes: Godfrey, C. Kaiser (11), Riebesell, Zemaitis (4), J. Kaiser (48), Wohlberg (8), Klemp (11), Senger.

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