Leichtathletinnen des Ratsgymnasiums zum fünften Mal in Folge Landessieger / „Einige Favoriten zu Fall gebracht“

17 Ratsgymnasium Rotenburg: Das Kämpferherz wieder ausgepackt

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Stammgast in Berlin: Die Leichtathletinnen des Ratsgymnasiums sicherten sich zum fünften Mal den Titel des Landessiegers.

Rotenburg - Die Leichtathletinnen des Rotenburger Ratsgymnasiums haben schon wieder ein erfolgreiches Jahr absolviert – der Titelverteidiger der Sportlerwahl wurde 2013 bereits zum fünften Mal in Folge Landessieger bei „Jugend trainiert für Olympia“.

Nach dem altersbedingten Abgang von fünf Leistungsträgerinnen trat die neu formierte Mannschaft eigentlich mit dem Ziel an, Erfahrungen zu sammeln und sich für den Landesentscheid zu qualifizieren. „Dass wir in Hannover gewonnen haben, war total unerwartet,“ so Sportlehrer und Trainer Michael Plötz, der die Leichtathleten des Ratsgymnasiums schon im zehnten Jahr betreut. „Am Wettkampftag packen die Mädchen immer wieder ihr Kämpferherz aus und wachsen über sich hinaus. Damit haben wir schon einige Favoriten zu Fall gebracht.“ erklärt er stolz.

Als Erfolgsgeheimnis nennt Plötz die enge Kooperation mit der Leichtathletiksparte des TuS Rotenburg. „Unsere Leistungsträgerinnen trainieren bis zu vier Mal in der Woche unter meiner und unter Claus Dierks’ Regie. In den Osterferien fahren wir seit Jahren in ein einwöchiges Trainingslager. Das schweißt zusammen und stärkt den Teamgeist“, sagt Plötz.

Hanna Rohde, Vanessa Koß sowie Anna-Lena Fitschen sind als vielseitige Athletinnen ihrer Sportart seit vielen Jahren treu. „Leider müssen wir mit Wiebke Behrens, Marsha Klettke und Michelle Wert wieder drei Mädchen ersetzen. Insbesondere der Abschied von Marsha schmerzt, weil sie bei allen fünf Landessiegen dabei war und wichtige Punkte vor allem beim Hochsprung für unsere Mannschaft geholt hat“, äußert sich Mannschaftskameradin Vanessa Koß.

Neu zum Team war 2013 Fenna Stöckmann gestoßen. Sie zeigte als 800-m-Läuferin großen Kampfgeist und steigerte immer wieder ihre Bestleistung. Komplettiert wurde die Mannschaft von der Volleyballerin Greta Braun, die als Kugelstoßerin und Hochspringerin antrat.

Beim Bundesfinale in Berlin schlug sich die Mannschaft dann noch einmal wacker und erreichte den 13. Platz. „Mittlerweile sind wir schon Stammgast in Berlin. Damit es so bleibt, werden schon wieder einige hoffnungsvolle Talente ausgebildet“, verrät Plötz. Der erneute Gewinn des Landestitels ist das große Ziel in diesem Jahr.

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