„Kabinen stehen noch, wo sie waren“

Lasse Müller vom Rotenburger SV II über seine Rückkehr, unbequeme Gegenspieler und Ambitionen

Mit seinem starken Stellungsspiel macht Innenverteidiger Lasse Müller so manches Geschwindigkeits-Defizit wieder wett. Derzeit steht er mit dem Rotenburger SV II auf dem zweiten Rang. - Foto: fre
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Mit seinem starken Stellungsspiel macht Innenverteidiger Lasse Müller so manches Geschwindigkeits-Defizit wieder wett. Derzeit steht er mit dem Rotenburger SV II auf dem zweiten Rang.

Rotenburg - Von Nicolas Tréboute. Weit ist es nicht mehr bis zum Platz an der Sonne. Sollte der Rotenburger SV II am Samstag (Anstoß 14 Uhr) sein Kreisliga-Heimspiel gegen den Bremervörder SC gewinnen, würden die Kreisstädter mindestens über Nacht von Tabellenplatz eins grüßen. Rotenburgs Innenverteidiger Lasse Müller (24) äußert sich im Interview sowohl zu seinen Problemen nach einjähriger Abstinenz als auch zu den Ambitionen seiner Mannschaft.

Herr Müller, wie optimistisch sind Sie, mit Ihrem RSV II am Ende des Wochenendes ganz oben zu stehen?

Lasse Müller: Eigentlich ist mir das vollkommen egal. Wichtig ist, dass wir oben dran bleiben. Auch wenn das Phrasendrescherei sein mag: Wir gehen jedes Spiel einzeln an und müssen nicht unbedingt Tabellenerster sein. Wir wollen gegen Bremervörde einfach gut spielen und gewinnen.

Ihr habt mit einem Punkt nach zwei Spieltagen keinen guten Start gehabt. Was haben Sie zu diesem Zeitpunkt gedacht?

Müller: Ich habe unseren Start gar nicht so negativ gesehen. Wir sind gegen Hesedorf/Nartum nach einem 0:2-Rückstand zurückgekommen und haben noch Unentschieden gespielt. Klar, dann haben wir gegen den TSV Bülstedt/Vorwerk verloren. Das war nicht so gut. Janos Lemmermann als ehemaliger Rotenburger freut sich noch immer darüber, dass er uns da geschlagen hat.

Es gab also keine Teamsitzung, bei der ihr beschlossen habt, vielleicht etwas zu verändern?

Müller: Es gab eine Teamsitzung, aber die hätte es auch bei zwei Siegen gegeben. Es ging darin hauptsächlich um organisatorische Dinge, wie zum Beispiel die Mannschaftskasse. Trotzdem haben wir uns da auch das Ziel gesetzt, die kommenden fünf Spiele zu gewinnen. Bis auf das Remis in Unterstedt hat das ja auch fast geklappt.

Wie schwierig war es für Sie nach einem Jahr Pause, sich wieder in die Mannschaft einzufinden?

Müller: Gar nicht. Ich kannte ja die meisten Spieler noch und die Kabinen stehen auch noch da, wo sie vorher waren (lacht). Mein größtes Problem ist im Prinzip die mangelnde Fitness, und das obwohl ich als Innenverteidiger meine Vorderleute ja nur hin und her schiebe. Das wird zwar besser, andererseits muss ich aber auch aufpassen, dass ich im Training nicht zu viel mache. Es tut aufgrund meiner Verletztengeschichte manchmal einfach alles weh.

Welcher Typ Gegenspieler liegt Ihnen überhaupt nicht?

Müller: Wenn die Leute schnell sind. Zum Glück habe ich ein gutes Stellungsspiel, womit ich relativ viel wett machen kann. Aber als ich gegen Unterstedts Tobias Delventhal gespielt habe, war das schon zu merken.

Wo landet der Rotenburger SV II am Ende der Saison?

Müller: Ich hoffe, unter den ersten vier Teams.

Müllers Tipps

Rotenburger SV II - Bremervörder SC 2:0

FC Ostereistedt/R. - TuS Zeven 1:2

FSV Hesedorf/N. - MTV Hesedorf 4:2

TuS Tarmstedt - VfL Visselhövede 3:1

RW Scheeßel - SG Unterstedt 1:4

SV Anderlingen - TV Sottrum 3:2

TSV Bülstedt/V. - TV Stemmen 3:2

Vergangene Woche lag Theo Kettenburg (SG Unterstedt) zwei Mal von der Tendenz her richtig.

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