Juniorenförderverein Wiedau Bothel aus der Taufe gehoben / Dennis Schlifelner ist Vorsitzender

„Der letzte logische Schritt“

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Sie führen künftig den JFV Wiedau Bothel: Der zweite Vorsitzende Bernhard Lauter, der Vorsitzende Dennis Schlifelner und Kassenwart Matthias Baden (v.l.).

Bothel - Von Matthias Freese. Als Jugendspielgemeinschaft hatten die vier Vereine TuS Bothel, TuS Brockel, TuS Hemslingen/Söhlingen und TuS Hemsbünde ihren Fußballnachwuchs schon seit einiger Zeit gemeinsam an den Start gebracht. Jetzt folgte die Gründung des Juniorenfördervereins Wiedau Bothel – der „letzte logische Schritt“, wie es Dennis Schlifelner, der neue Vorsitzende, sagt.

Zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden Bernhard Lauter und Kassenwart Matthias Baden bildet er den geschäftsführenden Vorstand, der von sieben weitere Mitstreitern in den verschiedenen Bereichen Unterstützung erhält.

Der JFV Wiedau Bothel folgt damit dem Beispiel anderer Vereine. Ab der neuen Saison werden gut 250 Kinder und Jugendliche in 16 oder 17 Mannschaften ins Rennen gehen, trainiert von knapp 50 Trainern, Betreuern und Verantwortlichen.

„Das Ding funktioniert nur aus der Gemeinschaft heraus“, sagt Schlifelner. Und das die in der Samtgemeinde besteht, haben sie schon seit längerem festgestellt. Doch warum muss es ein JFV sein, warum reicht nicht weiterhin die Spielgemeinschaft? Das beginnt bereits damit, dass eigentlich nur drei Stammvereine eine JSG bilden dürfen und Wiedau Bothel zuletzt bereits mit einer Sondergenehmigung gespielt hat. Die erfolgreiche Kooperation der letzten Jahre soll nun durch die Gründung des JFV gefestigt werden. „Das ist die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit“, sagt Schlifelner. Und er ergänzt: „Ziel ist es, allen jugendlichen Fußballern von A- bis G-Junioren die Möglichkeit zu bieten, entsprechend ihrer Ambitionen und ihres Talents in ihrem Wohnortbereich Fußball zu spielen.“ Gleichrangiges Ziel sei es, sowohl erfolgsorientierte Leistungsmannschaften zu etablieren als auch gleichzeitig in zweiten und weiteren unteren Mannschaften weniger talentierten aber genauso engagierten Jugendlichen Spielmöglichkeiten auf Kreisebene zu ermöglichen.

Über Himmelfahrt waren bereits 90 Spieler und Trainer bei einem Turnier in Belgien, am 18./19. Juli steigt dann in Hemslingen ein großes Jugendturnier mit 72 Teams.

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