Julian Prinz über Bothels Saisonstart und seine Schwäche

„Manchmal bin ich noch zu ballverliebt“

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Julian Prinz ist momentan beim Fußball-Kreisligisten TuS Bothel als Sechser gesetzt.

Bothel - Von Mareike Ludwig. An Julian Prinz führt beim Fußball-Kreisligisten TuS Bothel derzeit kein Weg vorbei: In den bisherigen vier Pflichtspielen stand der 19-Jährige jeweils die kompletten 90 Minuten auf dem Platz. Kein Wunder also, dass der Sechser mit seiner momentanen Leistung sehr zufrieden ist. Im Interview spricht der defensive Mittelfeldmann offen über den Saisonstart, seine Schwäche und den Konkurrenten TSV Bevern.

Herr Prinz, der TuS Bothel steht nach dem vierten Spieltag immer noch ganz oben in der Tabelle. Was ist das für ein Gefühl?

Julian Prinz: Natürlich sind wir sehr glücklich darüber. Wir als Aufsteiger halten den Ball aber erstmal flach. Unser Ziel ist es, vernünftig durch die Saison zu kommen. Es kann schließlich sehr schnell gehen, und plötzlich steht man unten in der Tabelle.

Aber hätten Sie vor der Saison gedacht, dass Ihr Team gleich oben mitspielt?

Prinz: Wir wissen, was wir draufhaben. Dass es aber auf Anhieb so gut läuft, damit hätte ich nicht gerechnet. Die Saison ist aber noch am Anfang. Daher gibt die Tabelle derzeit auch nur wenig Aufschluss über die Stärken und Schwächen der einzelnen Mannschaften.

Der Großteil der Gegner hat den TuS Bothel zum Favoritenkreis gezählt.

Prinz: Das freut uns auch, dass wir von den anderen Mannschaften so stark eingeschätzt werden. Wir verspüren deshalb aber keinen Druck. Uns freut es, dass wir im Kreis wieder so ein Standing haben.

Ihr nächster Gegner TSV Bevern hat erst drei Punkte auf dem Konto. Eine vermeintlich leichte Aufgabe, oder?

Prinz: Nein, definitiv nicht. Bevern ist Bezirksliga-Absteiger, wir kommen aus der 1. Kreisklasse. Damit sind die Rollen ganz klar verteilt. Wir nehmen jeden Gegner wirklich sehr ernst und unterschätzen kein Team. Wenn wir unsere Leistung bringen, sollten wir Bevern aber schlagen können.

Mit Ihnen wieder als Sechser in der Startelf?

Prinz: Ich bin vergangene Saison nach Bothel gegangen, um Fußball zu spielen und Spaß zu haben. Mein Ziel war es, mir einen Stammplatz zu erobern. Das habe ich geschafft. Das Vertrauen vom Trainer ist da, darüber freue ich mich natürlich.

Sind Sie denn persönlich mit Ihren bisherigen Spielen zufrieden? Oder gibt es noch Steigerungspotenzial?

Prinz: Ich bin erst 19 Jahre alt, dafür klappt es schon sehr gut. Ich müsste in einigen Situationen jedoch eher abspielen. Manchmal bin ich noch zu ballverliebt und sehe dann den freien Mann neben mir zu spät.

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