Judoka des TuS Rotenburg geht bei den U21-Kämpfern an den Start

Hahn ist bereit für die DM

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Der Rotenburger Judoka Ruven Hahn schickt seinen Bruder Lennart auf die Matte.

Rotenburg - Von Julian Diekmann. Wenn am Wochenende die Deutschen Einzelmeisterschaften der U21-Judoka anstehen, ist mit Ruven Hahn auch ein Athlet des TuS Rotenburg in Frankfurt/Oder (Brandenburg) vertreten. Der 18-Jährige geht in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm an den Start.

„Die Vorfreude auf die Deutsche Meisterschaft steigt von Tag zu Tag“, berichtet Hahn, der bereits am Freitag mit seinem Trainerteam und Bruder Lennart nach Frankfurt/Oder aufbricht: „Ich fühle mich richtig gut und will auf jeden Fall so weit kommen wie möglich.“

Dass er das Zeug dazu hat, hat er bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt. Bei den kürzlich zurückliegenden Norddeutschen Meisterschaften belegte der Träger des Braungurts den zweiten Platz, unterlag nur seinem Finalgegner. Jetzt will er seine gute Form auch bei der U21-DM unter Beweis stellen.

Dass Hahn, der mit sieben Jahren zum Judosport gekommen ist, die Veranstaltung ernst nimmt, zeigt auch, dass der Schüler am vergangenen Freitag bei der Rotenburger Sportlerehrung in der Pestalozzihalle nicht anwesend war, um seine Ehrung für seine Verdienste aus dem Jahr 2015 entgegenzunehmen. Er belegte unter anderem den dritten Platz bei den Internationalen Bremen Open. Stattdessen trainierte der 18-Jährige parallel in der angrenzenden Theodor-Heuss-Halle, um sich auf seinen Wettkampf in Frankfurt/Oder vorzubereiten.

Allerdings weiß er auch um die starke Konkurrenz, die dort auf ihn wartet. „Bei der Deutschen Meisterschaft wird auch der Judo-Bundeskader der U21 vertreten sein. Es wird also nicht einfach, sich dort durchzusetzen.“ Damit er nicht gleich in der ersten Runde aus dem Wettbewerb fliegt, hat Hahn sein Trainingspensum erhöht. Statt wie ursprünglich zwei Mal die Woche zu trainieren, hat er die Einheiten auf drei pro Woche erhöht. „Hinzu kommen noch Krafttraining und Kickboxen“, informiert Hahn.

Zwei Kämpfe muss der Nachwuchssportler mindestens bestreiten. „Davon will ich auf jeden Fall einen gewinnen, dann würde ich zumindest noch in die Trostrunde kommen und könnte dort im Idealfall noch um Platz drei kämpfen.“ Dass er das schaffen kann, ist ihm jedenfalls zuzutrauen.

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