Judoka erreicht bei WM Platz sieben

Wöhl verpasst den Sprung aufs Podest

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Rotenburgs Judoka Andreas Wöhl musste sich bei der Weltmeisterschaft in Malaga mit Platz sieben begnügen.

Rotenburg - Das anvisierte Ziel hat Andreas Wöhl knapp verpasst. Der Judoka des TuS Rotenburg musste sich in Malaga bei den World Judo Veterans Championships, den Ü30-Weltmeisterschaften, in der Altersklasse M7 (59 bis 64 Jahre) unter 73 Kilogramm mit Platz sieben zufrieden geben. „Leider habe ich den angestrebten Medaillenrang nicht erreicht“, so Wöhl.

Bei den Titelkämpfen hatte es der 59-Jährige mit einem starken Teilnehmerfeld mit Kämpfern aus Frankreich, Belgien, Schweiz, Russland, Japan, Brasilien, USA und Deutschland zu tun.

In der Vorrunde traf Wöhl auf den Franzosen Patric Latour. Bereits in der zweiten Minute setzte sich der Rotenburger mit einer Wurftechnik durch. Mit einer Ippon-Wertung gewann er vorzeitig. In der nächsten Runde stand Wöhl dem sonst eine Gewichtsklasse höher startendem Belgier Eddy Haeyer gegenüber. Zunächst leicht in Führung, geriet Wöhl in einen Haltegriff, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte.

Beim Kampf um den Einzug ins Halbfinale traf Wöhl – wie schon bei den Europameisterschaften in Prag – auf den Russen Myansur Sadretdinov. Da er die taktische Marschroute nicht konsequent durchhielt, unterlag Wöhl dem späteren Drittplatzierten im Bodenkampf. „Man darf eben nicht vergessen, dass es eine Weltmeisterschaft war. Auch wenn in Altersklassen gekämpft wird, ist die Weltspitze am Start. Fallobst gibt es dort nicht“, erklärte der Rotenburger.

Am Ende landete Wöhl als Siebter aber noch in den Wertungsrängen. „Meine Bronzemedaille bei der EM und die jetzige Platzierung bei der WM zeigen aber, dass ich dicht an der Weltspitze dran bin“, meinte Wöhl hinterher. Und er blickt schon jetzt auf die neue Saison: „Beginnend mit den Deutschen Meisterschaften im April, wird im kommenden Jahr ein neuer Anlauf auf die EM und WM genommen. Defizite im Bereich Kraft und Kondition gilt es, bis dahin auszugleichen.“

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