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Belsch bringt Unterstedt auf Kurs

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Von: Matthias Freese

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Johann Belsch (2.v.l.) geht über den Platz in Unterstedt.
Wertvolle Verstärkung: Johann Belsch (r.) schloss sich im Winter der SG Unterstedt an – und traf jetzt. © Freese

Erstes Spiel über 90 Minuten und erstes Tor in der Meisterrunde: Das war die Bilanz von Johann Belsch, der seine SG Unterstedt damit zum Sieg führte.

Unterstedt – Gut, dass Patrick Werna, Coach der SG Unterstedt, vor einiger Zeit mal bei seinem früheren Mitspieler Johann Belsch angefragt hatte. Der alte Kollege aus der Jugend- und auch der Herrenzeit beim Rotenburger SV erwies sich spätestens am Sonntag als äußerst willkommene Verstärkung für die Kreisliga-Fußballer. Beim 2:0 (0:0)-Heimsieg in der Meisterrunde gegen den Bremervörder SC erzielte Belsch sein erstes Tor – und ging auch erstmals über die vollen 90 Minuten. „Schön, dass er sich mit einem Tor belohnt“, stellte Werna fest.

Gegen Bremervörde machten die Unterstedter ungefähr da weiter, wo sie am Ostersamstag gegen die FSV Hesedorf/Nartum aufgehört hatte. „Wir haben das Heft in die Hand genommen und den Ball laufen lassen. Allerdings haben wir es zunächst verpasst, ein Tor zu machen“, wusste Werna. Das sollte schließlich dem als Sechser aufgelaufenen Belsch gelingen, nachdem er im Sechzehner frei zum Abschluss kam (57.). Der angeschlagene und deshalb erst zur Halbzeit eingewechselte Daniel Moderau erhöhte kurz vor Schluss noch auf 2:0, nachdem die Gäste aufgemacht hatten und er alleine auf Keeper Hannes Glandorf zulief (89.). Moderau und zuvor Kay Slominski mit einem Pfostentreffer besaßen weitere gute Gelegenheiten. „Wir waren spielbestimmend, aber ohne jetzt viele Chancen gehabt zu haben“, stellte Werna fest.

Lob für Mittelfeldzentrale

Unterstedts Coach, der unter anderem den verletzten Tobias Delventhal, den erkrankten Jonathan Orth und Florian Liszkowski wegen seiner fünften Gelben Karte ersetzen musste, hob insbesondere sein Mittelfeldzentrum mit Belsch, Nisar Atris und dem offensiveren Slominski hervor. „Das haben sie richtig gut gemacht. Aber auch die Jungs hinten haben gut verteidigt.“

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