Neuauflage des Reitturniers in Visselhövede

Jörn Kusel springt auf den zweiten Platz

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Zeigte sein Können im Heideklassiker: Jörn Kusel (RFV Visselhövede) belegte auf Caldera den zweiten Rang. ·

Kreis-Rotenburg - VISSELHÖVEDE · Nach sieben Jahren Pause veranstaltete der erst im Frühjahr neugegründete Reit- und Fahrverein Visselhövede wieder ein Turnier. Sportlich bot der Wettbewerb mit dem Heideklassiker eine ganz besondere Herausforderung, der sich 15 Starter stellten. Der Sieg ging an Hilmar Meyer (RV Schwarme) auf Lord Siclau, Platz zwei sicherte sich der Visselhöveder Vereinsvorsitzende Jörn Kusel auf Caldera.

Beim Heideklassiker handelt es sich um eine Springprüfung mit einigen Geländeelementen. Zudem ist das vorgegebene Tempo mit 400 Metern pro Minute deutlich höher als bei normalen Springprüfungen. Einen dafür geeigneten Turnierplatz gibt es ansonsten kaum in Norddeutschland, betonte Parcoursbauer Günter Mindermann.

Hilmar Meyer (RV Schwarme) war auf Lord Siclau, mit dem er erst kürzlich beim Hamburger Derby Dritter geworden war, nicht zu schlagen. Dabei hatte Meyer erst kurzentschlossen eine Wild Card gezogen und war extra für den Heideklassiker nach Visselhövede gekommen. Der 42-jährige Jörn Kusel hatte die zehnjährige Mecklenburger Stute Caldera (v. Celestial) gesattelt, die sich seit zwei Jahren in seinem Besitz befindet. Mit einer fehlerfreien Runde belegte der Visselhöveder den zweiten Platz. Bernd Rubarth (RV Sottrum) erreichte mit dem erst sechsjährigen Uthello zwar die schnellste Zeit, ein Abwurf kostete ihn aber Sieg und Platzierung.

Im M*-Springen gelang Maren Cordes (RV Elmlohe-Marschkamp) das Kunststück eines Dreifachsieges mit ihren Pferden Charming Checker, Naomi und Werther’s Lotte.

Für die 26-jährige Spring reiterin Henrike Werhahn (RV Sottrum) war der Sieg im Stilspringen der Klasse A (Wertnote 8,2) mit dem sechsjährigen Sharp Valentine ein krönender Abschluss der Ausbildungszeit, in der sie den liebevoll „Moppel“ genannten Wallach in ihrem Beritt hatte, da er seit gestern eine neue Besitzerin gefunden hat.

Ricarda Kube (RFRV Scheeßel) erzielte in der L-Dressur auf Renesmee Rang drei (Wertnote 7,7). Sehr erfreulich lief das Turnier auch für die 14-jährige Johanna Schmidt (RV Kirchwalsede). Sie gewann mit der sechsjährigen Stute Earl Grey (v. Earl-Rotspon-Falkland) sowohl das E-Springen als auch die E-Dressur (7,6). Die Besitzerin von Earl Grey, Alke Müller (RV Kirchwalsede), durfte sich zudem über zwei Platzierungen mit ihrem Pferd freuen. In der Springprüfung A** belegte sie Rang sieben, Neunte wurde sie in der Stilspringprüfung A.

Im Anschluss äußerte sich Kusel zum Verlauf und der Zukunft des Turniers: „Ich bin zufrieden mit dem Neubeginn. Wir werden sehen, in welcher Form wir das Turnier in den nächsten Jahren ausbauen.“ Die Teilnehmerzahl in den verschiedenen Prüfungen war vom Verein zunächst noch begrenzt worden. Da das Interesse aber sehr groß war, wurde in fast allen Wettbewerben die Obergrenze an Nennungen erreicht. · sei

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