Sportlicher Leiter des TuS Bothel beendet die Trainersuche

Jetzt macht es Schlifelner selbst

Der Mannschaftsrat des TuS Bothel – bestehend aus Torben Klinger, Torsten Hoops (von links), Gianfranco Cusimano, Sebastian Wichern und Sascha Denell (von rechts) – soll wieder entlastet werden. Dennis Schlifelner (schwarzes Trikot) ist bislang der Sportliche Leiter des Teams und übernimmt ab sofort auch als Cheftrainer.
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Der Mannschaftsrat des TuS Bothel – bestehend aus Torben Klinger, Torsten Hoops (von links), Gianfranco Cusimano, Sebastian Wichern und Sascha Denell (von rechts) – soll wieder entlastet werden. Dennis Schlifelner (schwarzes Trikot) ist bislang der Sportliche Leiter des Teams und übernimmt ab sofort auch als Cheftrainer.

Bothel – Der TuS Bothel hat die Suche nach einem Trainer beendet – oder gar aufgegeben? „Es ist aktuell einfach kein geeigneter Kandidat auf dem Markt“, räumt Dennis Schlifelner ein. Damit begründet er seine Entscheidung, nicht mehr nur der Sportliche Leiter des Fußball-Kreisligisten zu sein. Ab sofort agiert der 31-Jährige auch als Coach der Grün-Weißen. Sein spielender Co-Trainer bleibt Torben Klinger. Zudem unterstützt der erfahrene Christoph Meinke das Duo bei Bedarf.

„Es ist für mich einfach der logische Schritt. Wir brauchen einen, der an der Seitenlinie steht“, findet Schlifelner. Bislang haben diese Aufgabe immer mal wieder verletzte Spieler aus dem Mannschaftsrat übernommen – unter anderem Kapitän und Keeper Sascha Denell. Da aber inzwischen nahezu alle wieder fit sind, „sollen und wollen sie natürlich lieber spielen. Das kann ich verstehen“, sagt Schlifelner. Daher wurden viele Gespräche geführt und letztlich gemeinsam eine Lösung gefunden, die den Mannschaftsrat wieder entlastet. „Ich bin ab sofort und bis auf Weiteres der zentrale Ansprechpartner“, stellt er klar.

Damit beendet der TuS Bothel seine gut viermonatige, nahezu verzweifelte Suche nach einem Übungsleiter. Zuvor hatte Sven Schumacher aufgrund von „beruflichen Veränderungen“ nach wenigen Monaten im Amt aufgehört. „Aber was bringt uns der Blick in den Rückspiegel? Wir müssen den alten Rucksack ablegen und uns mit Geduld weiterentwickeln“, verrät Schlifelner den Plan für die kommenden Monate. Nach dem verpatzten Saisonstart mit zwei deutlichen Niederlagen gegen den TuS Zeven (3:5) und den SV Anderlingen (0:5) scheint sich der TuS Bothel inzwischen ein bisschen gefangen zu haben. „Auf das Unentschieden gegen Bremervörde und den Sieg gegen Alfstedt/Ebersdorf können wir auf jeden Fall aufbauen“, findet der Neu-Coach.

Er sei zuversichtlich, dass die Mannschaft wieder zu alter Stärke findet. „Das Team tritt unglaublich geschlossen auf und zeigt einen guten Willen“, begründet Schlifelner seinen Optimismus. Zudem habe er mit Torben Klinger einen Co-Trainer an seiner Seite, „der wirklich goldwert ist. Er ist wahnsinnig wichtig für die Mannschaft, hilft mir unfassbar weiter und ist einfach eine Bank“, beschreibt Schlifelner. Er als Sportlicher Leiter hat sich quasi selbst gefunden und verpflichtet. Damit ist der TuS Bothel also auf und neben dem Feld nun komplett.

Von Lea Oetjen

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