Landesauswahlspieler Luka Bruns wird für seine Leistungen belohnt

Und jetzt geht’s zum HSV

Luka Bruns

ROTENBURG (dc) · Für Luka Bruns geht im Sommer ein großer Traum in Erfüllung. Dann nämlich wechselt der talentierte Jugend-Handballer des TuS Rotenburg zum Bundesliga-Nachwuchs des HSV Hamburg. „Ich freue mich total darauf, dann bei der besten Adresse in Deutschland zu spielen“, strahlt der 15-Jährige, der für diesen Schritt im vergangenen Jahr besonders hart an sich gearbeitet hat.

Im Dezember hatte Bruns die Hamburger Verantwortlichen um den Jugendkoordinator Gunnar Sadewater bei einem Probetraining von seinen Qualitäten überzeugt. Ab der kommenden Saison soll der flinke Rechtsaußen dann in der B- und A-Jugend des HSV auf Torejagd gehen.

In Rotenburg dürften sie Bruns derweil die eine oder andere Träne nachweinen. Sowohl in der Oberliga-B- als auch in der Landesliga-A-Jugend des Wümmeclubs, zählt der Gymnasiast schon länger zu den Leistungsträgern. Das Kuriose: Obwohl Bruns dem jüngeren Jahrgang der B-Junioren angehört, trifft er in der A-Jugend öfter. „Das kann ich mir selbst nicht erklären“, schmunzelt der Torjäger, dessen große Stärke vor allem seine Schnelligkeit und Athletik ist.

Bruns’ starke Leistungen im Rotenburger Trikot sorgten auch außerhalb der Wümmestadt für Aufsehen: Seit rund eineinhalb Jahren gehört der Schüler der niedersächsischen Landesauswahl an und trainiert regelmäßig im DHB-Stützpunkt in Wilhemshaven unter dem ehemaligen Weltklasse-Handballer und Ex-Nationalspieler Klaus-Dieter Petersen (340 Länderspiele).

„Zum Training fahre ich immer mit dem Zug – zwei Stunden ist man da schon unterwegs“, erklärt Bruns, dem für sein Ziel kein Weg zu weit scheint. „Wir haben die Einheiten zusammen mit den Zweitliga-Handballern des Wilhelmshavener HV“, betont der Rechtsaußen. So stünden gemeinsame Aufwärm- und Kraftübungen auf dem Programm.

Bei aller positiven „Handball-Verrückheit“ zählen für Bruns aber noch andere Sachen: „Die Schule steht im Vordergrund“, stellt er klar. Beim Thema HSV blitzt dann aber schnell wieder das Funkeln in den Augen auf: „Ich bin selbst HSV-Fan – das muss einfach passen.“

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