Jens Behrens spricht über seine Doppelbelastung im Handball und Fußball sowie die Rolle als „Küken“

„So lange wie möglich ganz oben stehen“

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Die Armhaltung verrät es: Jens Behrens ist nicht nur als Fußballer beim TuS Westerholz aktiv, sondern läuft auch noch für den TV Scheeßel in der Handball-A-Jugend auf.

Kreis-Rotenburg - Von Mareike Ludwig. WesterholzKreis-Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Über Langeweile kann sich Jens Behrens wahrlich nicht beklagen: Fast jedes Wochenende steht der 18-Jährige gleich mehrmals auf dem Platz – und das nicht nur bei den A-Jugend-Handballern des TV Scheeßel in der Oberliga. Der Jeersdorfer geht zudem auch für die U19 der JSG HWJ 70 in der Fußball-Landesliga auf Torejagd. Als wäre das nicht schon genug, läuft Behrens nun auch noch für den Kreisligisten TuS Westerholz auf. Wie der Eichenschüler die Dreifachbelastung verkraftet, verrät er im Interview.

Sie spielen sowohl Handball als auch Fußball und sind in drei Teams gleichzeitig aktiv. Streikt auch irgendwann mal der Körper?

Jens Behrens: Nein, das bekomme ich alles gut hin. Ich habe schon immer sehr viel Sport gemacht und brauche die Belastung. Es macht mir sehr viel Spaß.

Dann kommt Ihnen die gute Fitness sicherlich in den Spielen zugute?

Behrens: Auf jeden Fall. Das merke ich besonders in der zweiten Halbzeit, wenn die Luft noch da ist und ich beim Tempogegenstoß beziehungsweise Konter noch richtig mit nach vorne sprinten kann.

Liegt Ihr Schwerpunkt denn eigentlich beim Handball oder Fußball?

Behrens: Mein Augenmerk ist schon beim Fußball. Dort sehe ich für mich langfristig mehr Perspektiven.

Dann lassen Sie uns über Fußball sprechen. Mit erst 17 Jahren haben Sie den Sprung in den Herrenbereich geschafft. Wie kam es dazu?

Behrens: Ich habe in den Sommerferien die Vorbereitung mitgemacht, da wir mit der Jugend trainingsfrei hatten. Dort muss ich wohl überzeugt haben.

Ist es für Sie ein Problem, das „Küken“ zu sein?

Behrens: Überhaupt nicht. Ich wurde von der Mannschaft sehr gut aufgenommen. Die Jungs haben mich sofort integriert, alle sind total nett.

Vier Startelf-Einsätze stehen bislang zu Buche. Hätten Sie damit gerechnet, dass es auf Anhieb so gut läuft?

Behrens: Ich dachte eigentlich, dass ich den Kader nur auffüllen soll, falls sich mal jemand verletzt. Natürlich freue ich mich aber darüber. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt schon Erfahrung im Herren-Bereich sammeln kann. Das erleichtert mir die Umstellung, wenn ich nächstes Jahr aus der Jugend rauskomme.

Und dann lautet Ihr Ziel Stammplatz?

Behrens: Definitiv. Den Platz will ich mir fest erkämpfen.

Derzeit läuft es für den TuS Westerholz sehr gut. Wo soll die Reise hinführen?

Behrens: Wir wollen natürlich eine erfolgreiche Saison spielen und so lange wie möglich ganz oben stehen. Wir schauen aber immer nur von Spiel zu Spiel, schließlich ist die Saison noch sehr lang.

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