ANPFIFF - Oberliga

Heeslingen geht mit dem neuen Coach Lars Uder in die Saison

Lars Uder läuft über den Sportplatz.
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Trainer Lars Uder soll den Heeslinger SC in die Regionalliga führen.

Nach dem Abgang von Trainer Sören Titze übernahm Lars Uder das Amt beim Oberligisten. Im Interview spricht er über die anstehende Saison.

Heeslingen – Lars Uder hat bereits dort als Trainer gearbeitet, wo der Heeslinger SC unbedingt hin möchte – in der Fußball-Regionalliga. Nach seiner Zeit bei der SV Drochtersen/Assel soll der 39-Jährige als Nachfolger von Sören Titze die Mannen aus dem Waldstadion in höhere Regionen führen. Im Interview mit unserer Zeitung spricht er über die Oberliga-Saison.

Nach Ihrer Tätigkeit bei der SV Drochtersen/Assel haben Sie das Angebot des Heeslinger SC angenommen und betreuen den nächsten „Dorfverein“ mit Strahlkraft. Wie groß sind die Unterschiede?

Das ist für mich recht schwer zu vergleichen. Ich möchte mich einfach nur auf meine Arbeit beim Heeslinger SC konzentrieren.

Der Kader wurde mit neun Spielern verstärkt, die Hälfte davon hat Regionalliga-Erfahrung. Ist es das benötigte Personal, um die Ziele zu realisieren?

Wir brauchen einen großen Kader, denn wir haben englische Wochen mit Liga- und Pokalspielen. Der Kader ist so gut, wie er ist. Da wird jeder Spieler gebraucht und eine faire Chance bekommen.

In Ihrem Trainer-Profil ist zu lesen, dass Sie ein 4:4:2-System mit zwei Sechsern favorisieren ...

Es muss nicht nach meiner Handschrift ausschauen, sondern zum Kader und zum Heeslinger SC passen. Wir haben viele Jungs dabei, die gewisse Stärken mitbringen. Wenn wir Zehner- oder Achter-Qualitäten haben, warum sollen wir dann 4:4:2 spielen. Es spielen viele Dinge eine Rolle. Mit Grundordnung und Systemen kann man ein Buch schreiben.

Die lange Corona-Pause hat auch bei Ihren Spielern Spuren hinterlassen. Wie haben Sie darauf reagiert?

Wir hatten eine kürzere, vierwöchige, intensivere Vorbereitung. Die Inhalte waren der Situation angemessen. Nach einer langen Pause ist die Verletzungsanfälligkeit größer. Da wurde eher gelaufen und nicht fußballspezifisch trainiert.

Die Leader Kevin Rehling und Oliver Warnke agieren auch künftig als Kapitäne. Weshalb haben Sie nicht neu wählen lassen?

Kevin und Oliver haben es hervorragend gemacht. Warum sollte ich etwas verändern. Da ist eine Kontinuität drin, das ist wichtig.

Stenogramm

Heeslinger SC

Weggänge: Justin Dähnenkamp (BW Bornreihe), Niklas Golke (SV Drochtersen/Assel), Justin Heinbockel (FC Süderelbe), Dennis Janssen (Brinkumer SV), Gustav Balzer (Studium), Darvin Stüve (SV Ahlerstedt/Ottendorf).

Zugänge: Emir Basar, Tim Marschollek (beide JFV Nordwest), Jonas Böhning (Bremer SV), Raoul Cissé (Holstein Kiel II), Tim Franke (MTV Treubund Lüneburg), Bo Weishaupt (Blumenthaler SV), Marco Schuhmann (Lüneburger SK), Robin Janowsky (HSV Barmbek-Uhlenhorst).

Kader: Tor: Arne Exner, Tom Petter Rode - Abwehr: Tim Marschollek, Robin Janowsky, Raoul Cissé, Mario Vukoja, Oliver Warnke, Sidney-Philipp Wix, Phil Sarrasch - Mittelfeld: Maximilian Köhnken, Dragan Muharemi, Bo Weishaupt, Kevin Rehling, Mika Kraßmann, Jonas Böhning, Marco Sobolewski, Justin Bretgeld, Lennard Martens, Malik Gueye, Oliver Gerken, Emir Basar - Angriff: Marco Schuhmann, Tim Franke, Jan-Ove Edeling.

Trainer: Lars Uder.

Co-Trainer: Sebastian Sautner.

Torwarttrainer: Björn Müller.

Betreuer: Torsten Krüger, Stephan Hülsekötter.

Physiotherapeutin: Anja Princk.

Teammanager: Steffen Lahde, Carsten Schult.

Saisonziel: Aufstiegsrunde.

Favoriten: BW Lohne, SC Spelle-Venhaus, 1. FC Germania Egestorf/L.

Mit Tim Franke wurde ein Stürmer mit Regionalliga-Erfahrung aus der Landesliga verpflichtet. Wird er der Goalgetter?

Tim hat sich in der kurzen Zeit toll entwickelt und sich torgefährlich präsentiert. Ich hoffe, dass er der Knipser ist, den wir brauchen.

Die Konkurrenten haben mächtig aufgerüstet. Wer sind die Titelaspiranten?

Ich konnte beobachten, dass Spelle sehr gut organisiert ist, Lohne namhafte Spieler verpflichtet und Emden tolle Testspielergebnisse geschafft hat. Es müssen aber erst einmal zwei drei Spiele absolviert werden, um alles besser einschätzen zu können.

Das Derby gegen den Rotenburger SV findet am 1. Oktober unter Flutlicht im Waldstadion statt ...

Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Ich werde den RSV aber beobachten und mir ein Bild machen. Und ich freue mich riesig auf das Derby unter Flutlicht.

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