Jeddingens „Sechser“ Christian Gorzynski über seine Verletzungsprobleme und den gelungenen Saisonstart

„So schnell wie möglich ein Polster aufbauen“

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Christian Gorzynski

Kreis-Rotenburg - Von Vincent Wuttke. JeddingenKreis-Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Mit den Jahren zwickt und zwackt es am Körper immer mehr. Davon kann auch der defensive Mittelfeldstratege Christian Gorzynski (33) vom MTV Jeddingen ein Lied singen. Ihn plagen Sprunggelenksprobleme, weshalb er schon einige Spiele seines Fußball-Kreisligisten verpasst hat. Im Interview erklärt er, warum er trotzdem noch lange weiterspielen möchte.

Nachdem Sie im letzten Jahr noch Stammspieler waren, haben Sie in dieser Saison erst zwei Spiele gemacht. Weshalb?

Christian Gorzynski: Ich habe seit dem Ende der letzten Saison Sprunggelenksschmerzen. Da wir nach der regulären Spielzeit noch die Aufstiegsspiele hatten, war die Regenerationszeit zudem sehr kurz und ich bin jetzt auch in einem Alter, wo man hier und da mal etwas hat.

Auffällig in den beiden absolvierten Spielen war, dass Sie die kompletten 90 Minuten auf dem Platz waren. Die Kondition ist also kein Problem?

Gorzynski: Ich musste zwar zuletzt auch mit dem Fußballtraining aussetzen, aber ich war früher Leistungsschwimmer und gehe immer noch gerne schwimmen. Außerdem fahre ich viel mit meinem Rennrad, sodass eine Grundausdauer vorhanden ist.

Und Ihr Trainer Joachim Kroll scheint durchaus auf Sie zu setzen?

Gorzynski: Wir reden viel miteinander und wenn ich fit bin, dann stellt er mich auch immer von Beginn an auf.

Sie haben nach fünf Spielen bereits sieben Punkte gesammelt. Nach dem Abgang von Jeffrey Peacock vor der Saison war das sicher nicht zu erwarten, oder?

Gorzynski: Der Abgang von Jeffrey war ein tiefer Einschnitt und wir mussten unser Spiel ändern. Unsere Stürmer ersetzen ihn aber bislang wirklich gut. Die Punkteausbeute ist auch zufriedenstellend, vielleicht hätten wir aber noch zwei Punkte mehr gegen den TSV Gnarrenburg (1:1, Anm. d. Red.) holen können.

Was trauen Sie ihrer Mannschaft denn dieses Jahr zu?

Gorzynski: Auf jeden Fall den Klassenverbleib. Wir möchten so schnell wie möglich ein Polster aufbauen. Am Sonntag wartet dafür gegen den TuS Elsdorf ein wichtiges Spiel. Ob ich da mitwirken kann, ist aber noch offen. Gegen Selsingen habe ich bei einem Pressschlag etwas abbekommen und musste die Woche mal wieder mit dem Training aussetzen.

Wie lange wollen Sie denn noch spielen?

Gorzynski: Nachdem ich zuvor zwölf Jahre für den TuSV Stellichte im Heidekreis gespielt habe, fühle ich mich hier sehr wohl. Das Umfeld ist angenehm und ich möchte noch gerne einige Jahre weiterspielen.

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