Jeddingens Keeper Maik Schloemer über Familie, Kollegen und seine Beförderung

„Bei uns landen alle im Tor“

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Maik Schloemer steht seit acht Spielen im Tor des MTV Jeddingen und ist zum Stammtorwart geworden.

Jeddingen - Von Vincent Wuttke. Die Torhüterposten beim MTV Jeddingen sind in festen Händen der Familie Schloemer – während Denise den Kasten der ersten Damen in der Fußball-Landesliga hütet, ist ihr Bruder Maik (21) seit einigen Wochen der Stammtorwart der Kreisliga-Fußballer. Dabei war er überhaupt nicht als Keeper eingeplant, wie er im Interview verrät.

Sie sind in dieser Saison zum Stammtorhüter aufgestiegen. Für Sie überraschend?

Maik Schloemer: Ich hatte nicht damit gerechnet, denn in dieser Saison sollte ich eigentlich als Mittelstürmer in der 3. Kreisklasse für unsere zweite Mannschaft spielen.

Und wie kam es dazu, dass sie im Tor der ersten Mannschaft gelandet sind?

Schloemer: Ich bin ins Team gekommen, da der eigentliche Stammtorwart Sören Benien ausfiel. Da ich in der Jugend der JSG Vissel 90 im Tor gespielt habe, hat Trainer Joachim Kroll mich gefragt, ob ich nicht in die Erste wechseln möchte. Da habe ich zugesagt.

Sie sind nun seit acht Spielen dabei. Wie war Ihr Start in die Kreisliga?

Schloemer: Das erste Spiel beim 4:6 gegen den TSV Groß Meckelsen war natürlich alles andere als schön. Ich habe auf jeden Fall immer das Beste für mein Team gegeben und meinen Job gemacht, auch wenn die Kreisliga noch Neuland für mich ist. Ich kenne ja weder die Mannschaften noch die Spieler – so muss ich mich noch eingewöhnen.

In den acht Spielen, in denen Sie im Tor waren, hatten Sie immer neue Vorderleute. Ein Problem?

Schloemer: Mir macht das nichts aus. Schließlich kann ich mich auf alle Defensivspieler unserer Mannschaft verlassen. Bei uns können schließlich alle gut Fußball spielen.

Auch Ihre Schwester Denise spielt beim MTV Jeddingen in der Damenmannschaft im Tor. Liegt es bei Ihnen in der Familie, dass Sie im Tor so gut sind?

Schloemer: Ich glaube ja. Schon mein Opa hat früher für den VfL Visselhövede im Tor gespielt und alle, die in meiner Familie Fußball spielen, landen irgendwann im Tor.

Und wer von Ihnen ist der Bessere? Sie oder Ihre Schwester?

Schloemer: Ich würde sagen, dass wir gleichauf sind. Wir haben in der Kindheit viel im Garten gespielt und uns gegenseitig viel beigebracht.

Zuletzt konnte Ihr Team immer kontern. Gegen den FC Alfstedt/Ebersdorf werden Sie aber am Sonntag nicht so spielen können. Kann Ihr Team das Spiel auch selber machen?

Schloemer: Davon bin ich überzeugt. Ich habe mir im letzten Jahr schon viele Partien angesehen, in denen wir das Spiel bestimmt haben und wir erfolgreich waren.

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