MTV Jeddingen steigt nach 10:2 auf und schafft das Double / „So spielt der Meister“

Herrmanns Hattrick läutet Party ein

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Party-Stimmung beim Meister: Jeddingens Coach Oluwolé Olomu kümmert sich selbst um die Sektdusche.

Jeddingen - Von Matthias Freese. Die extra angefertigten T-Shirts in Vereinsfarbe zeugten von Selbstvertrauen – doch die Fußballerinnen des MTV Jeddingen hatten ja auch Großes vollbracht. „Kniet nieder – hier kommen die Double-Sieger“, prangte auf dem Rücken der Spielerinnen, die nach dem Bezirkspokalsieg auch den Titel in der Bezirksliga sowie ihre Rückkehr in die Landesliga perfekt machten. Und das mit einem eindrucksvollen 10:2 (3:0)-Schützenfest gegen RW Cuxhaven. „Das Double haben wir noch nie geschafft“, stellte auch Manager Michael Menzel voller Freude fest.

Als Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski die Meisterplakette überreichte und damit den zweijährigen Aufenthalt der Jeddingerinnen in der Bezirksliga offiziell beendete, formulierte sie einen treffenden Satz: „So spielt der Meister!“ Wohl wahr, allerdings benötigte Jeddingen auch unbedingt einen Sieg, da Konkurrent SV Dornbusch zu einem kampflosen 5:0 beim nicht angetretenen ATSV Scharmbeckstotel II gekommen war.

Doch Pamela Herrmann läutete schon in der ersten Halbzeit mit einem Hattrick die Party vor rund 100 Zuschauern ein – die Stürmerin traf in der elften, 22. und 43. Minute zur beruhigenden 3:0-Pausenführung und steuerte beim Torfestival in der zweiten Hälfte zwei weitere Treffer zum 6:0 (60.) und 8:1 (70.) bei. Pia Kupicki (46.), Merle Lüdemann (48.), Anni Carstens (67.), die erst 17-jährige Corinne Eichel (84.) und Anna-Lena Voigt (89.) bewiesen ebenfalls ihren Torriecher. Die Gegentreffer von Rieke Schriefer fielen da kaum ins Gewicht (64./72.).

Jeddingens Coach Oluwolé Olomu überließ hinterher seinem Co-Trainer Oliver Meyer das Resümee. Und der befand: „Wir haben eine geile Saison nochmal so richtig gekrönt und haben es uns nach dem dritten Platz im Vorjahr redlich verdient.“ Auch einen Ausblick wagte er und verriet, dass der Kader nahezu unverändert in die neue Saison geht. „Wir haben in der Landesliga keinen Druck. Aber wir haben im Pokal, wo wir vier Landesligisten bezwungen haben, bewiesen, dass wir uns nicht verstecken müssen.“

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