MTV Jeddingen feiert den Aufstieg an der Seitenlinie / „Wettbewerb sportlich fair zu Ende bringen“

Kroll ist nicht traurig drum

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In Jubelstimmung: Jeffrey Peacock (v.l.), Niklas Grünhagen, Daniel Stephenson, Stefan Göhring und Eugen Maier haben mit dem MTV Jeddingen durch das 2:2 zwischen dem TSV Karlshöfen und dem TuS Tarmstedt vorzeitig den Aufstieg in die Kreisliga perfekt gemacht. Am Sonntag bestreitet die Elf das für sie nun unbedeutende Abschluss-Relegationsspiel gegen Karlshöfen.

Jeddingen - Die Laune von Joachim Kroll könnte kaum besser sein. „Mir geht es bestens“, sagt der Coach des MTV Jeddingen. Mit einem Großteil des Vizemeisters aus der 1. Fußball-Kreisklasse Süd war er zum Relegationsspiel zwischen dem Nord-Zweiten TuS Tarmstedt und dem Kreisliga-13. TSV Karlshöfen gereist. Der Visselhöveder sollte sein Kommen nicht bereuen, schließlich trennten sich die beiden Konkurrenten mit 2:2 (1:1), was dem Kroll-Team zum direkten Kreisliga-Aufstieg reichte. Dadurch ist die letzte Partie des Dreiervergleichs beim TSV Karlshöfen (Sonntag, 15 Uhr) für Jeddingen nebensächlich geworden.

Nach dem Spiel bot sich den Anwesenden ein seltenes Bild: Während die Tarmstedter und Karlshöfener das 2:2 regungslos zur Kenntnis genommen hatten, war es die Mannschaft des MTV Jeddingen, die an der Seitenlinie feierte. „Wir sind nicht traurig, dass wir als Zuschauer den Aufstieg klargemacht haben. So erspare ich mir am Sonntag eine Aufregung am Spielfeldrand. Das wird sicherlich die entspannteste Begegnung während der Saison“, sagt Kroll, der aber auch gleichzeitig klarstellt: „Wir werden Karlshöfen definitiv nichts schenken. Wir wollen den Wettbewerb sportlich fair zu Ende bringen und daher alles geben.“ Sollte Karlshöfen gegen Jeddingen verlieren (außer bei einer 4:5-Niederlage), ist Tarmstedt aufgrund der mehr geschossenen Tore aufgestiegen. Bei einem Remis oder einem Sieg verhindert der Kreisligist den Abstieg, während Tarmstedt in der 1. Kreisklasse bleibt.

Dabei hatte die Saison für das Kroll-Team alles andere als Erfolg versprechend begonnen: Nach den ersten fünf Spielen standen gerade einmal vier Punkte zu Buche, dafür jedoch bereits 20 Gegentreffer. „Nach dem schlechten Start haben wir uns aber gefangen und eine beeindruckende Serie hingelegt. Die Konstanz haben wir uns hart erarbeitet. Ich hätte aber nie damit gerechnet, dass wir den Aufstieg schaffen. Umso höher ist jetzt der Stellenwert“, freut sich der Coach.

Für die kommende Spielzeit lautet das Ziel ganz klar Klassenerhalt. Wobei Kroll nicht bange ist, in der Liga mithalten zu können. „Wir haben gute Jungs. Zudem bleibt der Kader komplett zusammen. Daher denke ich, dass wir auf jeden Fall mitspielen können.“

ml

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