24-Jähriger coacht SV BW Westervesede / „Ich werde mich reinfuchsen“

Jascha Wiechern ist der „Neue“ an der Seitenlinie

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Auch Taktiktraining gehört ab sofort zu seinen Aufgaben: Der 24-jährige Jascha Wiechern ist der neue Coach des Fußball-Kreisligisten SV BW Westervesede. ·

Kreis-Rotenburg - Von Mareike LudwigWESTERVESEDE · Auf der Suche nach einem neuen Mann für die Seitenlinie ist Fußball-Kreisligist SV BW Westervesede in den eigenen Reihen fündig geworden: Jascha Wiechern, der zuvor auch schon dem Trainerteam unter Ex-Coach Martin Dreyer angehört und selbst in der Reserve gespielt hatte, ist ab sofort hauptverantwortlicher Coach der Blau-Weißen. Dreyer hatte sein Amt aus beruflichen Gründen niedergelegt.

„Martin hatte lange überlegt, ob er weitermacht. Er ist aber selbstständiger Physiotherapeut in Syke und hat es daher zeitlich nicht mehr geschafft“, erklärt Vorsitzender Dieter Kuschkewitz, der dadurch zum Handeln gezwungen war. Dem Vorstand war es dabei ein zu großes Risiko, einen Externen für den Trainerjob zu verpflichten, sodass intern nach einer Lösung gesucht wurde. „Wir wollten kein Abenteuer eingehen und haben uns deshalb für Jascha entschieden. Er kennt die komplette Mannschaft und war ja auch schon unter Martin Dreyer im Team mit dabei“, so Kuschkewitz.

Einen Titel darf Jascha Wiechern dabei schon jetzt für sich verbuchen: den des jüngsten Trainers der Liga. Mit gerade einmal 24 Jahren ist er deutlich jünger als seine anderen Kollegen. „Jeder fängt doch irgendwann mal an. Wir wollen ihm die Chance geben“, zeigt sich Kuschkewitz zuversichtlich. Und auch Wiechern selbst ist wegen des Alters nicht bange, obwohl einige seiner Spieler sogar älter sind als er. „Das ist für mich kein Problem. Bislang habe ich nur positives Feedback bekommen. Ich werde mich schon in die neue Aufgabe reinfuchsen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr drauf“, erzählt der gelernte Bankkaufmann, der zudem auf die Unterstützung von Betreuer Henning Indorf sowie Torwarttrainer Andreas Wahlers zählen kann.

Seit zwei Wochen läuft beim derzeitigen Tabellenvorletzten inzwischen wieder der Trainingsbetrieb. „Unsere Mannschaft ist komplett zusammengeblieben. Die Stimmung ist bei uns wirklich gut. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, blickt der C-Lizenzinhaber optimistisch in die Zukunft.

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