Team-Weltmeister ersetzt morgen den verletzten Stephan Katt beim Sandbahnrennen in Mulmshorn

Janoschka als Last-Minute-Coup

Trotz Hitze und Herrichtung der Anlage bleibt MSC-Chefin Brigitte Haltermann gelassen.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseMULMSHORN · Mit der beschaulichen Ruhe, die gestern Vormittag noch über dem Wümmering des MSC Mulmshorn lag, ist es spätestens ab heute Nachmittag vorbei. Dann beginnt ab 15 Uhr mit den Schülerrennen auf der neuen Speedway-Bahn das Vorprogramm, ehe morgen um 13.30 Uhr der Startschuss zum 36. Sandbahnrennen mit dem EM-Halbfinallauf der Seitenwagen-Gespanne fällt.

Die ersten Camper hatten bereits am Donnerstag ihren Platz neben dem in der prallen Sonne liegenden Wümmering bezogen. Deutsche und holländische Fahnen wehen dort, selbst die portugiesische flattert in der leichten Brise. Mit Drachensteigen vertreiben sich einige der Wohnwagen- und Sandbahnfreunde die Zeit, während auf der Anlage die letzten Vorbereitungen laufen und im Häuschen des Fahrerlager-Obmanns noch die Scheiben geputzt werden. Gleichzeitig nutzen die mitgereisten Begleiter des englischen Seitenwagen-Duos Mike Read/Mark Hopkins, das gestern früh als erstes Team ankam, den noch leeren Wümmering zum Spiel mit dem Rugby-Ei.

Brigitte Haltermann, Vorsitzende des MSC Mulmshorn, ist trotz aller Vorfreude die Ruhe selbst. Dabei hatte sie im Fahrerfeld noch Umbesetzungen vornehmen müssen, nachdem mit Stephan Katt einer der Favoriten des Solisten-Rennens wegen eines noch nicht auskurierten Rippenbruchs kurzfristig abgesagt hatte. Der Ersatzmann ist jedoch alles andere als ein Lückenbüßer, sondern eher ein Last-Minute-Coup: Team-Weltmeister Enrico Janoschka (Güstrow).

Zuschauern wie Fahrern dürfte übrigens das Wetter alles abverlangen. Mit der „kontrollierten Wärme“, die sich der Ehrenvorsitzende Manfred Huff wünscht, wird’s wohl nichts. „Aber die Fahrer kennen das. Solche Temperaturen gibt es bei Rennen in Frankreich ja auch öfter“, sagt Huff. Und so werden vor allem diejenigen besonders schuften müssen, die seit Tagen und auch während des Rennens mit zwei Schleppern die 15 000 Liter fassenden Wasserfässer bewegen und die Bahn feucht halten. „200 bis 300 000 Liter können bis Ende des Rennens auf die Bahn raufgekommen sein“, schätzt Huff. Und Brigitte Haltermann ergänzt: „Hoffentlich ist genug Wasser im Graben, aus dem wir es holen.“

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