Jannis Oberbörsch kehrt mit dem TSV Etelsen ins Rotenburger Ahe-Stadion zurück

„Denken nicht über den Titel nach“

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Voller Einsatz: Jannis Oberbörsch (l.) tritt morgen mit Etelsen in Rotenburg an.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Wiedersehen mit Freunden: Morgen (14 Uhr) gastiert Jannis Oberbörsch (22) mit den Landesliga-Fußballern des TSV Etelsen bei seinem Ex-Club, dem Rotenburger SV. Wir sprachen vorher mit dem Offensivspieler aus Sottrum, der in Oldenburg studiert.

Sieben Tore in elf Spielen – die Ausbeute ist ordentlich. Wie sehen Sie es selbst?

Jannis Oberbörsch: Für mich persönlich läuft es ganz gut diese Saison. Bisher war ich noch nicht schwerwiegender verletzt und konnte fast alle Spiele bestreiten. Allerdings bin ich mit meiner Torquote nicht hundertprozentig zufrieden, weil ich weiß, dass ich mit ein bisschen mehr Glück noch das eine oder andere Mal mehr hätte treffen können. Dazu merke ich auch, dass ich mir im Spiel noch zu viele Pausen nehme und daran arbeiten muss, meine Leistung konstanter abzurufen.

Ihr Vater Bernd ist Trainer des TSV Etelsen. Wie funktioniert die Zusammenarbeit?

Oberbörsch: Sie läuft einwandfrei. Natürlich ist es eine Herausforderung und eine besondere Situation, aber da wir beide fußballverrückt sind und immer um jeden Preis gewinnen wollen, ziehen wir zusammen an einem Strang. Und es ist auch von Vorteil, abends am Telefon noch mal einzelne Situationen aus dem Spiel diskutieren zu können. Wenn wir auf dem Platz stehen, sind wir Trainer und Spieler und reden genau so miteinander. In der Mannschaft gibt es absolut keine Probleme, auch weil er im Training bei mir natürlich immer noch etwas genauer hinschaut.

Wer den besseren Sturm hat, ist beim Blick in die Statistik klar – aber wer hat die bessere Abwehr?

Oberbörsch: Wir haben auf jeden Fall Respekt vor dem RSV, aber keine Angst. Viele Spieler haben langjährige Oberliga-Erfahrung. Gerade in der Defensive ist die Mannschaft gut besetzt. Da wir allerdings schon doppelt so viele Tore geschossen haben, müssen wir uns mit Sicherheit nicht verstecken.

Und was trauen Sie dem RSV in dieser Saison zu?

Oberbörsch: Ich denke, der RSV wird am Ende der Saison unter den ersten Drei zu finden sein. Aber wir wissen, dass der RSV, wenn wir es schaffen unser Spiel durchzubringen, auch Probleme mit uns haben wird. Denn unser Ziel ist es ja, am Ende der Saison auch dort zu stehen.

Ist der TSV Etelsen denn auch reif für den Titel?

Oberbörsch: Über den Titel denken wir in der momentanen Lage nicht nach. Es gibt viele Mannschaften, die sportlich das Zeug dazu haben, neben dem RSV sind der FC Hagen/Uthlede und BW Bornreihe ja auch noch im Rennen. Wir haben gerade eine schwierige Phase, viele Verletzte und auch gesperrte Spieler und müssen uns gerade wieder fangen. Wir haben in den vergangenen Wochen zu viele Spiele einfach hergeschenkt und dürfen den Anschluss an die oberen Plätze nicht verlieren. Wenn wir es schaffen, wieder Konstanz reinzubekommen, dann ist in dieser Saison viel möglich.

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