Jannis Niestädt hat großen Anteil daran, dass die Abwehr beim RSV steht

„Es macht wieder Spaß“

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Nur ein einziges Mal stimmte die Absprache nicht, als Jannis Niestädt (r.) und Christoph Drewes (l.) sich im Harsefelder Strafraum gegenseitig beim Kopfball behinderten. Ansonsten gab es für das Innenverteidiger-Duo des RSV jedoch keinen Grund, sich die Haare zu raufen.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Eigentlich war er schon weg – doch spätestens nach seinem Auftritt im Spitzenspiel gegen den TuS Harsefeld (0:0) werden auch die Verantwortlichen des Rotenburger SV froh gewesen sein, dass es sich Jannis Niestädt kurz vor Saisonbeginn noch anders überlegte und sein Engagement beim Fußball-Landesligisten verlängert hatte. „Das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Es macht wieder Spaß – und die Harmonie im Team ist auch deutlich besser als vergangenes Jahr“, sagt der 21-jährige Innenverteidiger selbst.

Noch vor knapp vier Wochen sah es nicht so aus, als würde es in der Abwehr des RSV stimmen – damals setzte es die 0:7-Klatsche beim FC Verden 04. Doch in den folgenden drei Punktspielen gab es nur noch zwei Gegentore. „Wir haben nach dem 0:7 darüber gesprochen und sind noch mehr zusammengerückt. Und inzwischen sind wir gut eingespielt mit unserer Viererkette“, sagt Niestädt. Er selbst zeigte gegen Harsefeld einen souveränen und nahezu fehlerfreien Auftritt. Fast hätte er sogar einen Assistpunkt eingefahren, wenn Atilla Iscan seinen cleveren Pass in die Tiefe verwertet hätte (82.).

Auch in der Defensive hält Niestädt nichts von bloßer Bolzerei. „Wir versuchen, es hinten immer spielerisch zu lösen“, betont der angehende Informatikkaufmann, der auch Christoph Drewes, seinen erfahrenen Kollegen in der Innenverteidigung, lobt: „Von ihm kann man immer etwas lernen – sein Kopfballspiel, seine Ruhe, sein Aufbauspiel“, zählt Niestädt die Qualitäten des Abwehrchefs auf und stellt fest: „Ich fühle mich da auf der Position sehr wohl und muss meinen Platz nicht räumen, wenn es nach mir geht.“

Wenn er weiter so auftrumpft wie gegen Harsefeld, muss er sich da wohl auch keine Sorgen machen. „Wir können auf die Leistung aufbauen und brauchen uns vor keinem zu verstecken. Und gegen Verden, das war nur ein Ausrutscher“, ist sich Niestädt sicher.

Fast schon logisch, dass er sich mit dem aktuellen fünften Tabellenplatz nicht abfinden will. „Wir wollen uns auf jeden Fall oben festsetzen und nicht im Mittelfeld rumdümpeln.“ Die Rückkehr in die Oberliga ist für ihn jedoch keine Pflicht: „Es ist immer schön, so hoch wie möglich zu spielen, aber die Landesliga macht auch Spaß mit den ganzen Derbys.“

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