Jan-Lüder Behrens über die Reithalle, den Dreikampf und die Bezirksliga

„Das Nonplusultra“

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Jan-Lüder Behrens ist die zentrale Figur im Spiel des TuS Westerholz.

Westerholz - Von Matthias Freese. Kreisliga-Fußball ist kein Ponyhof! Oder doch? Vor dem Wiederbeginn der Punktspielrunde sprachen wir mit Jan-Lüder Behrens (23), zentrale Figur im Spiel des TuS Westerholz, über ungewöhnliche Trainingsstätten, den Titelkampf und die Bezirksliga.

Na, haben Sie die Pferde diese Woche schon gefüttert und gestriegelt?

Jan-Lüder Behrens: Ja, genau. Weil das Wetter die Woche wieder so schlecht war, waren wir am Mittwoch in der Reithalle zum Trainieren.

Das ist doch eine gute Alternative, wenn sie nicht auf den Rasenplatz dürfen.

Behrens: Das ist 1a. Der Boden ist schön weich, ein Gemisch aus Sägespänen und Sand – da sackst du nicht ein. Außerdem können wir da abends immer hin, wenn wir wollen.

Aber Tore stehen da noch nicht, oder?

Behrens: Nein, richtiges Schusstraining können wir nicht machen, wir müssen ja auch Rücksicht auf die Pferde nehmen. Wir haben Passübungen gemacht.

Und wie oft waren Sie in der Vorbereitung auf dem Grün?

Behrens: Ich selbst bisher zwei Mal. Konditionell müssten wir gut drauf sein, spielerisch gibt es noch Defizite, das hat man beim Pokal-Aus gegen Gnarrenburg gemerkt.

Ja, was lief da schief?

Behrens: Wir waren total mutlos, von hinten bis vorne hat es an allem gefehlt. Gnarrenburg war taktisch echt gut, wir hatten nur lange Bälle als Mittel, aber gar keinen Spielaufbau.

Jetzt geht’s gegen den MTSV Selsingen, im Hinspiel gab es ein spätes 1:0 dank Jan Ostenfeld.

Behrens: Und Selsingen ist danach abgesackt. Ich kann mir das gar nicht erklären, ich finde die eigentlich stärker als Platz elf. Ich denke, das wird auf jeden Fall ein Geduldsspiel.

Ihr Team startet als Zweiter in die weitere Saison – wollen Sie denn inzwischen auch aufsteigen?

Behrens: Da hat bei uns bisher keiner von gesprochen. Das ist kein Thema, wir machen uns keinen Druck. Natürlich macht es mehr Spaß, wenn man oben ist. Gerade jetzt mit Bothel und Sottrum. Ich gehe von einem Dreikampf aus.

Was könnte da am Ende entscheidend sein?

Behrens: Man sollte möglichst verletzungsfrei bleiben. Mal sehen, wie Sottrum jetzt den Ausfall von Jan Vollmers verkraftet. Und natürlich sollte man fleißig trainieren und sich auch quälen. Bei manchen von uns ist das noch zu wenig vorhanden.

Sie selbst würden also durchaus gerne mal Bezirksliga spielen?

Behrens: Auf jeden Fall. Bezirksliga mit dem TuS Westerholz wäre das Nonplusultra.

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