Innenverteidiger Oliver Demant spricht über die Westerholzer Defensivprobleme

„Stürmer dürfen sich nicht schonen“

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Klare Worte: Innenverteidiger Oliver Demant nimmt auch die Stürmer in die Pflicht.

Westerholz - Die Kreisliga-Fußballer des TuS Westerholz haben mit 27 Toren die beste Offensive der Liga – doch in der Abwehr hapert es. In sieben Spielen fing sich die Hintermannschaft um Innenverteidiger Oliver Demant (22) schon 14 Gegentreffer ein. Im Interview nennt der angehende Maurer die Gründe für das Zwischentief seiner Mannschaft.

Nachdem Ihre Mannschaft die ersten fünf Spiele gewonnen hat, gingen die letzten beiden verloren. Was läuft im Moment nicht?

Oliver Demant: Wir waren zuletzt einfach nicht wach genug und haben Mängel in der Konzentration gehabt. Außerdem haben wir aus meiner Sicht zu ängstlich gespielt.

Hat das Team die Gegner vielleicht auch unterschätzt?

Demant: Auf keinen Fall. Speziell den MTV Jeddingen kannten wir aus der ersten Runde des Kreispokals aus der Vorsaison (6:4 nach Elfmeterschießen für Westerholz, Anm. d. Red.) und wussten um seine Qualitäten. Daran lag es nicht.

In sieben Saisonspielen musste Ihr Team schon 14 Gegentore hinnehmen. Für ein Spitzenteam zu viel, oder?

Demant: Da haben Sie Recht. Das sind viel zu viele Gegentreffer, das muss unbedingt besser werden. Gleich am Wochenende möchte ich gegen den TuS Elsdorf zu null spielen.

Was genau muss denn in der Defensivarbeit besser werden?

Demant: Es müssen einfach alle auf dem Platz zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen. Das muss vorne schon losgehen. Es darf sich auch von den Stürmern keiner schonen.

Kann schon von einer Krise gesprochen werden?

Demant: In einer Krise befinden wir uns sicher noch nicht. Wenngleich wir jetzt gegen Elsdorf am Sonntag unbedingt punkten müssen, um oben dran zu bleiben. Das ist ein Pflichtsieg.

Wenn Sie sagen, Sie wollen oben mitspielen, welche Region in der Tabelle ist damit gemeint?

Demant: Ich möchte so lange wie möglich um den Aufstieg kämpfen. Am Ende der Saison sollte schon eine Platzierung unter den ersten drei Mannschaften herausspringen.

vw

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