0:3-Niederlage in Oberliga

Individuelle Fehler bringen den Rotenburger SV um einen Punkt in Lohne

Konstant stark: Sämi van den Berg gehörte zu den besten Rotenburgern, doch die Gegentore in Lohne vermochte auch der Innenverteidiger nicht zu verhindern.
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Konstant stark: Sämi van den Berg gehörte zu den besten Rotenburgern, doch die Gegentore in Lohne vermochte auch der Innenverteidiger nicht zu verhindern.

Rotenburg – Knapp 70 Minuten lief alles nach Plan – dann ging dieser doch nicht mehr auf und die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV verloren im stark mit Corona belasteten Gebiet das Aufsteigerduell beim hoch gehandelten TuS Blau-Weiß Lohne mit 0:3 (0:0). „Bis zum 0:1 haben wir eine richtig gute Partie gespielt und ich hatte das Gefühl, dass wir dran sind. Aber mit dem Rückstand war so ein bisschen der Bann gebrochen“, resümierte RSV-Coach Tim Ebersbach und ärgerte sich, dass „nicht die individuelle Qualität, sondern die individuellen Fehler von uns“ ausschlaggebend waren.

Aufgrund der personellen Ausfälle – allein aus der Startelf der Vorwoche standen neben dem gesperrten Christoph Drewes auch Arthur Bossert und Luca Althausen nicht zur Verfügung – war Ebersbach zum Basteln gezwungen und setzte dabei auf ein 4-1-4-1-System. Innenverteidiger Karol Karpus rückte ebenso in die Anfangsformation wie Stürmer Björn Mickelat und Luca Andresen zentral vor der Abwehr. Ausgerechnet Karpus leitete nach einem Stellungsfehler von Max Friesen mit einem Foul an Christopher Schepp das 0:1 ein – den Strafstoß verwandelte Nico Gill (69.). Dabei hatte der RSV vier Minuten zuvor die dicke Chance zur Führung vergeben. Nach einem zu langen Ball von Andresen erlaubte sich Lohnes Keeper Christoph Bollmann einen Schnitzer, sodass Mickelat zum Abschluss kam. Kai Westerhoff klärte allerdings noch vor der Linie.

Etwas zu einfach machte es der RSV den Gastgebern auch beim zweiten Gegentreffer, indem Andrej Homer, der schon zuvor gute Möglichkeiten ausgelassen hatte, Sämi van den Berg ins Leere grätschen ließ und den Ball überlegt ins rechte Eck schob (75.). Gleich vier Wechsel nahm Ebersbach in der Folgezeit vor und brachte mit Marcello Muniz, Michel Müller, Jannik Niepel und Atilla Iscan frische Kräfte. Den längeren Atem hatten aber die Lohner, die in der Nachspielzeit durch Aaron Goldmann noch eine schlafmützige Verteidigung des RSV bestraften (90.+4).

„Wir waren in der zweiten Halbzeit ein bisschen zu passiv, haben aber sonst taktisch sehr diszipliniert gespielt und auch immer wieder Nadelstiche gesetzt. Aber natürlich hat Lohne eine überragende Qualität“, betonte Ebersbach, der in seinem Kader insgesamt 13 Ausfälle zählte. Auch Neuzugang Ben Zeigler ist noch bis zum 31. Oktober gesperrt, zudem ist Routinier Tobias Kirschke beruflich aufgrund einer Corona-Vorsichtsmaßnahme in den nächsten Wochen erst einmal raus. „Trotzdem holen wir Woche für Woche das Maximum heraus“, stellte der Coach fest und hob Abwehrspieler Sämi van den Berg sowie Kapitän Stefan Denker über die 90 Minuten positiv hervor. In der Offensive waren in der ersten Hälfte Noel Lohmann und nach der Pause Björn Mickelat „an jeder Aktion beteiligt“, wie Ebersbach betonte.

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