Spieler des Wochenendes

Für immer Bothel: Gianfranco Cusimano steht für Tore

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Gianfranco Cusimano hat in dieser Saison bereits elf Treffer erzielt.

Bothel - Von Nicolas Tréboute. „Zuerst war es schon ein bisschen anders als normal“, sagt Gianfranco Cusimano angesprochen auf sein Gefühl vor dem Heimspiel seines TuS Bothel gegen den SV Pennigbüttel. Denn immerhin stand sein Team bereits vor dem Anpfiff als Absteiger aus der Fußball-Bezirksliga fest. „Aber sobald man auf dem Platz steht, vergisst man das schnell“, erklärt der 25-jährige Mittelfeldmann.

Am vergangenen Freitagabend lieferte Cusimano beim 4:2-Sieg Bothels einen eindrucksvollen Beleg dieser Aussage. Mit zwei Toren und einer Vorlage schwang er sich zum Anführer der erfolgreichen Aufholjagd nach dem 0:2-Pausenrückstand auf. „Persönlich bin ich sehr zufrieden, aber auch mit der Mannschaftsleistung“, sagt Cusimano: „Vor allem unsere Spielfreude in der zweiten Hälfte – da habe ich mega Spaß gehabt.“

Und diesen möchte er trotz des feststehenden Abstiegs auch in Zukunft beim kommenden Kreisligisten haben. Dabei wäre der Mittelfeldspieler eigentlich einer, der das Interesse von höherklassigen Vereinen wecken dürfte. Denn mit insgesamt 40 Treffern sowie zahlreichen Vorlagen in vier Bezirksliga-Jahren steht er für echte Torgefahr. Doch ein Wechsel kommt für Cusimano nicht infrage. „Eine konkrete Anfrage habe ich noch nicht bekommen. Aber ich würde auch nie überlegen, aus Bothel wegzugehen“, stellt er klar. „Hier habe ich meine Familie und meine Freunde.“

Daran ändert auch das Ausscheiden seines bisherigen Trainers Christoph Meinke, der beim DFB-Stützpunkt in Zeven einsteigt, zum Saisonende nichts. „Persönlich finde ich das natürlich sehr schade, aber da ist ihm niemand böse“, versichert Cusimano, der in den höchsten Tönen von seiner dreijährigen Zeit unter Meinke spricht: „Er ist so ein toller Trainer. Ein guter Mix aus Respektsperson und Freund.“ Und ab der kommenden Spielzeit unter dem neuen Coach Bodo Bosselmann immerhin noch sein Mannschaftskollege.

Ob dann der direkte Wiederaufstieg realistisch ist, vermag Cusimano nicht einzuschätzen. „Das sollte unser Ansporn sein, aber die Kreisliga ist wirklich nicht schwach. Da möchte ich keinen Druck aufbauen“, sagt er.

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