Stemmens Angreifer über die Personalprobleme und die schlechte Trainingsbeteiligung

Illinger: „Wir müssen uns den Arsch aufreißen“

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Martin Illinger plagt sich derzeit mit Knieproblemen herum.

Kreis-Rotenburg - STEMMEN · Martin Illinger ist der Torgarant des Fußball-Kreisligisten TV Stemmen. Doch für die Mannschaft des 23-jährigen Elektrikers aus Fintel läuft es derzeit aufgrund des Negativtrends in der Liga und dem Pokal-Aus alles andere als rund. Zudem plagt sich der Angreifer mit Knieproblemen herum. Im Kreisliga-Interview spricht er über seinen Wechsel vom Rivalen TuS Fintel zu den Schwarz-Gelben und seine Zukunft.

Herr Illinger, zwischenzeitlich hat Ihr Team sogar die Kreisliga-Tabelle angeführt. Jetzt steht Stemmen auf dem neunten Platz. Wie kommt´s?

Martin Illinger:Wir haben Personalsorgen. Stefan Ehrke ist für längere Zeit in Neuseeland, Michael Ehrke studiert in Braunschweig und Steffen Brunckhorst hat ebenfalls Knieprobleme. Mit so einem ausgedünnten Kader fehlt einfach die Qualität, um in der Kreisliga zu überstehen.

Stimmt es denn, dass Ihre Mannschaft unregelmäßig trainiert?

Illinger (lacht):Das hat sich wohl rumgesprochen. Ja, es fehlen unter der Woche viele Akteure berufsbedingt. Wenn wir Glück haben, spielen wir manchmal fünf gegen fünf.

Zur Zeit sind Sie bester Torschütze beim TV Stemmen mit sieben Treffern. Können Sie damit zufrieden sein?

Illinger:Na klar, damit bin ich zufrieden. Es ist schade, dass ich jetzt verletzt bin. Auch die Ärzte können mir nicht genau sagen, was ich mit meinem Knie habe, da es weder geschwollen noch gezerrt ist.

Im Sommer sind Sie aus Ihrem Wohnort Fintel zum größten Rivalen nach Stemmen gewechselt. Waren es nur sportliche Gründe?

Illinger:Ich habe mich in Fintel sehr wohlgefühlt. Allerdings wollte ich mal was anderes sehen und vor allem nicht immer nur Brechstangen-Fußball mit langen Bällen spielen.

Haben Sie Mitleid mit Ihrem Ex-Verein, der zur Zeit auf dem letzten Tabellenplatz weilt?

Illinger:Es ist schade, aber Mitleid habe ich nicht. Fintel hat die gleichen personellen Probleme wie wir.

Am Wochenende geht es gegen den SV BW Westervesede, Vorletzter der Liga. Wie wollen Sie den Negativtrend dort stoppen?

Illinger:Ich hoffe, dass Steffen Brunckhorst und ich wieder fit sind und spielen können. Ansonsten müssen wir einfach hoffen, dass es klappt. Wir müssen uns den Arsch aufreißen.

Sehen wir Sie ab Sommer in einem anderen Trikot auf Bezirks-Ebene?

Illinger:Nein, definitiv nicht. Ich verdiene mein Geld bei der Arbeit und nicht mit Fußball. Ich spiele, weil ich Spaß haben will. Und da ist Stemmen genau der richtige Ansprechpartner, weil ich dort auch mal ohne Training spiele.

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