Stürmer des TV Stemmen spricht über seine Torflaute und schwört Vereinstreue

Illinger überwindet seine Ladehemmung

Stemmens Angreifer Martin Illinger ließ sich nach dem 4:2-Sieg beim TuS Bothel von seinem Manager Claus Gerken (r.) bejubeln. Er erzielte gleich drei Treffer. - Foto: Lüdemann

Stemmen - Auf dieses Erfolgserlebnis musste Martin Illinger lange warten. Genauer gesagt 13 Wochen. So lange war der Angreifer des TV Stemmen ohne Tor in der Fußball-Bezirksliga geblieben. Doch am Sonntag platzte der Knoten. Beim 4:2 (1:2)-Erfolg im Nachbarschaftsderby beim TuS Bothel netzte der 25-Jährige gleich drei Mal ein und rettete seinem Verein damit den verdienten Auswärtssieg. „Ich bin extrem froh, dass die Durststrecke endlich vorbei ist“, gibt sich Illinger erleichtert.

Dabei sah es lange Zeit so aus, als würde Bothel das Derby für sich entscheiden. Dass der Fall nicht eintrat, hatte Stemmen vor allem Illinger zu verdanken, der mit seinen drei Toren in der zweiten Halbzeit das Spiel praktisch im Alleingang entschied. „Natürlich freut es mich, dass ich endlich mal wieder getroffen habe. Aber in erster Linie ist es wichtig, dass ich dem Team damit weiterhelfen konnte und wir am Ende die drei Punkte eingesackt haben“, stellt sich der bescheidene Stürmer in den Dienst der Mannschaft.

Allerdings hat ihn die Ladehemmung der vergangenen Wochen und Monate schon ein wenig gewurmt. „So richtig kann ich mir das auch nicht erklären. Vielleicht, weil in der Vergangenheit einige Spiele ausgefallen sind und mir einfach der Spielrhythmus fehlte“, oraktelt Illinger, der zurzeit eine Umschulung zum Großhandelskaufmann absolviert. Wichtig sei nur, „dass ich jetzt am Ball bleibe und weiter treffe“.

Mit seinem Dreierpack am Wochenende hat der Angreifer seine Tormarke auf neun Treffer hochgeschraubt. „Ich hoffe, es geht jetzt auch so weiter. Aber ein Saisonziel, was die Tore betrifft, habe ich jetzt nicht im Kopf“, gibt sich der 25-Jährige zurückhaltend.

Wie viele Tore Illinger am Ende auch erzielen mag, sei dahingestellt. Viel wichtiger ist ihm, dass sein Verein am Ende der Spielzeit in der Bezirksliga bleibt. „Oberstes Ziel ist natürlich der Klassenerhalt. Und wenn ich mit meinen Toren dazu beitragen kann, umso besser.“

Und dass Stemmen sein Herzensverein ist, daraus macht Illinger keinen Hehl. Zumal mit Stefan Ehrke und Hannes Bellmann zwei seiner besten Kumpels in der selben Mannschaft auflaufen. Das Gerücht, dass die drei einen Pakt geschlossen und sich geschworen haben, zusammen nur für Stemmen auflaufen zu wollen, widerspricht Illinger allerdings. „Wir kennen uns schon seit der F-Jugend, aber einen solchen Pakt gibt es nicht. Dennoch bin ich überzeugt, dass sich sowohl Stefan als auch Hannes – und da kann ich auch für mich sprechen – in Stemmen gut aufgehoben fühlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir drei den Verein irgendwann mal verlassen werden. Dafür fühlen wir uns beim TV Stemmen einfach zu wohl.“

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