Stemmer 1:5-Schlappe im Bezirkspokal bei Aufsteiger Hesedorf/Nartum

Nur Illinger trifft die Kiste

Stefan Ehrke (l.) gehörte zu den besten Stemmer Akteuren, auch wenn er an zwei Gegentoren beteiligt war. Erst agierte er als Sechser (hier gegen Omke Brase), später als Innenverteidiger. - Foto: Freese

Hesedorf - Von Matthias Freese. Klarer Fall: klassischer Fehlstart! Das erste Pflichtspiel der neuen Saison ging für die Bezirksliga-Fußballer des TV Stemmen so richtig in die Hose. Beim neuen Klassenpartner FSV Hesedorf/Nartum setzte es in der Qualifikationsrunde zum Bezirkspokal eine ernüchternde 1:5 (0:3)-Schlappe.

Uwe Schmidt, der neue Mann aus dem Stemmer Trainer-Trio, wollte die Niederlage nicht überbewerten: „Wir hatten ja vorher gesagt, dass wir ein Testspiel daraus machen. Aber dass es so ausgeht und man sich so ergibt, will natürlich kein Trainer.“ 

Letztlich war es auch nicht so, dass Stemmen spielerisch schlechter war als der Kreisliga-Meister – ganz im Gegenteil. Das offenkundige Problem war jedoch: Die Gäste kombinierten sich quasi ins Pokal-Aus, weil sie in der ersten Hälfte lange Zeit den Abschluss vergaßen und dann ein ums andere Mal an Keeper Jonas Bohling und den eigenen Nerven scheiterten.

Hesedorf/Nartum agierte viel cleverer und vor allem effektiver. Bei den Gegentoren sagte Stemmen jedenfalls die volle Unterstützung zu. „Drei Katastrophenfehler“ attestierte Schmidt seinen Mannen denn auch bis zur Pause. 

Erst entkam Jan-Patrick Müller seinem Bewacher Bjarne Schmidt, weil die Situation schon geklärt schien (16.), dann vermochte die gesamte Defensive eine recht einfache Situation nicht zu klären, sodass Stefan Ehrke auch noch den Ball für Florian Szklarski vorlegte (28.). Und schließlich leitete ein Fehlpass von Douglas Grun das dritte Hesedorfer Tor durch Kevin Romer ein (42.).

Für Stemmen war es vor allem Hannes Bellmann, der beste Chancen verballerte. Schon in der ersten Halbzeit (27.), vor allem aber nach Wiederanpfiff des guten Schiedsrichters Jan-Luca Wilken (SV Jeersdorf). 

Der Reflex von Keeper Bohling in der 58. Minute war allerdings auch das Highlight der Partie, danach verzog Bellmann (62.) und knallte den Ball vorbei, statt ihn einzuschieben (65.). „Es hätte schon 3:3 stehen müssen“, kommentierte Uwe Schmidt deshalb auch den Anschlusstreffer von Martin Illinger, der Bohling als einziger Akteur überwand (62.). 

Stemmens Hoffnung beendete Mauro Rosebrock mit einem Schuss wie ein Strich aus dem Hinterhalt, nachdem Ehrke vermeintlich geklärt hatte (73.). Den Schlusspunkt setzte Romer, als der junge Keeper Florian Schirmacher nicht resolut genug vor seinem Tor klärte (84.).

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

Carmen Ludwig moderiert die Sportlerehrung im Februar

Carmen Ludwig moderiert die Sportlerehrung im Februar

Kirschke packt die Grätsche wieder aus

Kirschke packt die Grätsche wieder aus

Hurricanes produzieren zu viele Fehler

Hurricanes produzieren zu viele Fehler

„Bei uns ist nichts zu holen“

„Bei uns ist nichts zu holen“

Kommentare