Stürmer bereitet gegen den Aufsteiger TV Oyten zwei Tore vor und erzielt einen Treffer selbst

5:2 – Illinger macht den Unterschied

Angreifer Martin Illinger (am Ball) steuerte beim 5:2-Sieg über den TV Oyten zwei Torvorlagen und einen Treffer für den TV Stemmen bei. - Foto: Woelki

Stemmen - Von Julian Diekmann. Trotz des 5:2 (3:0)-Erfolgs über den starken Aufsteiger TV Oyten war Uwe Schmidt nicht ganz zufrieden. „Unsere Chancenauswertung war nicht optimal. Wir hätten mindestens mit zwei Toren höher gewinnen müssen“, monierte der Bezirksliga-Trainer des TV Stemmen. Durch den dennoch deutlichen Erfolg kletterten die Stemmer in der Tabelle auf den siebten Platz.

Schmidt musste in der Begegnung nur seinen Stammkeeper Florian Schirmacher, der sich zurzeit im Urlaub befindet, ersetzen. Für ihn sprang Ersatzmann Timo Jeschke ein und machte seine Sache ordentlich. „Auf Timo war Verlass. Er hat richtig gut gespielt, tolle Paraden gezeigt und viel Ruhe ausgestrahlt“, lobte Schmidt seinen Schlussmann.

Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, wobei die Gäste in den ersten 15 Minuten die klareren Chancen hatten. Danach nahm Stemmen das Heft in die Hand und wurde in der 16. Minute belohnt, als Steffen Brunckhorst aus halblinker Position ins lange Eck einschoss – 1:0. Oyten wirkte nach dem Rückstand von der Rolle und knüpfte in der Folge nicht mehr an die starke Anfangsphase an – im Gegenteil.

Nun diktierten die Gastgeber das Geschehen. Nach einem langen Freistoß von Abwehrspieler Bastian Nack auf Höhe der Mittellinie verlängerte Stürmer Martin Illinger per Kopf mustergültig auf Bjarne Schmidt, der nur noch einschieben musste (25.). Jetzt kam Stemmen erst recht in Spiellaune und wieder durfte sich Illinger als Vorbereiter auszeichnen, als er einen Ball in den Rücken der Gäste-Abwehr spielte und Stemmens Spielgestalter Douglas Grun zum 3:0 traf (40.).

Direkt nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber die Führung auf 4:0 aus, dieses Mal durfte Illinger persönlich jubeln (47.). „Nach dem 4:0 kam ein wenig der Schlendrian in unser Spiel, wir haben nicht mehr so viel investiert“, bemerkte Coach Schmidt. So kam Oyten nur fünf Minuten nach dem 0:4 durch Pascal Döpke zum Anschlusstreffer. Döpke war es auch, der sein Team in der 72. Minute auf 2:4 heranbrachte. So kam in der Schlussphase noch mal Spannung auf. Doch alle Oytener Hoffnungen zerstörte Außenverteidiger Bastian Nack in der 85. Minute, als er zum 5:2-Endstand traf.

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